„PBN“-Affäre: Pankower SPD-Kreisgeschäftsstelle versandte über 1.000 Werbemails

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Die Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow hat in der vergangenen Woche über 1.000 E-Mails mit einer Werbebotschaft zugunsten der Acta Urbis Stadtteilzeitungen GmbH ihres Genossen Philipp Schwörbel versandt. In der Mail wurde auf die Aktion der SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup und Cansel Kiziltepe sowie des bündnisgrünen Abgeordneten Hans-Christian Ströbele verwiesen, die zum Kauf von Abonnements des Kiezblogs des SPD-Mannes Schwörbel aufgerufen hatten.
Ströbele hatte im Nachhinein seinen Aufruf zugunsten Schwörbels relativiert und erklärt, er würde alle Kiezmedien in seinem Wahlkreis unterstützen. Ein entsprechendes Angebot Ströbeles wurde von der Prenzlberger Stimme mit dem Verweis auf die politische Unabhängigkeit des Webportals jedoch abgelehnt.

Der SPD-Kreisverband Pankow ist mit rund 1.600 Mitgliedern die größte sozialdemokratische Kreisparteigliederung Ostdeutschlands. Dem Vernehmen nach sind in der Mailingliste des SPD-Kreises Pankow rund 1.200 Genossen gespeichert.

Ob den restlichen rund 400 Pankower Parteimitgliedern, die über keinen E-Mail-Account verfügen, die Werbebotschaft per Briefpost zugestellt wurde, war bisher nicht in Erfahrung zu bringen.
Der um Auskunft gebetene Kreisgeschäftsführer Jens-Peter Franke erklärte gegenüber der Prenzlberger Stimme, dass er dazu keine Aussage machen könne. Franke: „Das ist eine parteiinterne Angelegenheit.“
 

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