{"id":36549,"date":"2011-12-22T16:09:45","date_gmt":"2011-12-22T15:09:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.prenzlberger-stimme.de\/?p=36549"},"modified":"2016-09-30T15:12:17","modified_gmt":"2016-09-30T13:12:17","slug":"stadtbad-oderberger-finale-mit-happy-end-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/?p=36549","title":{"rendered":"Stadtbad Oderberger: Finale mit Happy End"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/bad.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/bad.jpg\" alt=\"bad\" width=\"670\" height=\"467\" class=\"alignleft size-full wp-image-98658\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/bad.jpg 670w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/bad-300x209.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/a><br \/>\n <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Hans-Dieter Jaeschke, Ehemann der GLS-Sprachschulen-Chefin Barbara Jaeschke,  dann &#8211; endlich! &#8211;   von Christian Melcher, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Denkmalschutz, auch noch die Schl\u00fcssel des Stadtbads in Empfang nehmen konnte, war das Trauerspiel um das Stadtbad Oderberger Stra\u00dfe nach genau 25 Jahren und neun Tagen endg\u00fcltig Geschichte. Der Verkauf der trockengelegten Bade-Immobilie war besiegelt, die neuen Eigner versprachen &#8211; wie all ihre Vorg\u00e4nger auch &#8211; nun aber unverz\u00fcglich mit Sanierung und Umbau zu beginnen. Und diesmal scheint es wohl auch zu gelingen.<\/p>\n<p>Als am 11. Dezember 1986 das Schwimmbad wegen Bauf\u00e4lligkeit schlie\u00dfen musste, ahnte wohl keiner, dass das Becken eine ganze Generation lang wasserfrei bleiben w\u00fcrde. Die Geschichten, die sich nach Ablassen des Wassers um die immerw\u00e4hrenden Versuche spannen, das Bad wieder seiner &#8211; irgendwann dann auch nur noch: irgendeiner &#8211; Bestimmung zuzuf\u00fchren hatten von allem etwas: Von  Heldenepos bis Schurkenst\u00fcck, von Trauerspiel bis Groteske.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3> Die Helden: Eine B\u00fcrgerinitiative wird gegr\u00fcndet<br \/>\n<\/h3>\n<p><\/p>\n<div id=\"attachment_36541\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/410.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36541\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/410-300x202.jpg\" alt=\"\" title=\"4\" width=\"300\" height=\"202\" class=\"size-medium wp-image-36541\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/410-300x202.jpg 300w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/410.jpg 340w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36541\" class=\"wp-caption-text\">Bernd Holtfreter    -      \u00a9 Foto: DIE LINKE Pankow<\/p><\/div>\n<p>Sie waren die Ersten und hatten die &#8222;Wende&#8220; der DDR schon ein wenig vorgezogen:  <a href=\"http:\/\/www.pds-prenzlberg.de\/kandidat\/holt.html\">Bernd Holtfreter<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!34436\/\">Matthias Klipp<\/a> und andere Bewohner aus dem Oderberger Kiez unterwanderten 1987 den eigentlich SED-gesteuerte &#8222;Wohnbezirksausschuss der Nationalen Front&#8220; (WBA), setzten dort sich f\u00fcr den Erhalt der abrissbedrohten Altbauten ein, bauten den <a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/?p=32366\">Hirschhof<\/a> &#8211; und sorgten sich auch um das stillgelegte Stadtbad.<br \/>\nNach dem Mauerfall gr\u00fcndeten sie eine B\u00fcrgerinitiative, die von der Politik die Rettung des Bades verlangte.<br \/>\nDer Ruf wurde scheinbar erh\u00f6rt, denn das Land Berlin nahm das Geb\u00e4ude in die Sanierungsliste auf und plante f\u00fcr die Erneuerung 45 Millionen DM ein. Doch drei Jahre sp\u00e4ter rief der Senat \u201cApril, April!\u201d und kassierte die Zusage wieder ein. Bernd Holfreter und Freunde verst\u00e4rkten daraufhin ihre kulturellen Aktivit\u00e4ten, um die Aufmerksamkeit der \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr das Stadtbad zu erhalten. Die erhielten sie tats\u00e4chlich, doch Konsequenzen zeitigte das nicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_36557\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/69.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36557\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/69-207x300.jpg\" alt=\"\" title=\"6\" width=\"207\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-36557\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/69-207x300.jpg 207w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/69-709x1024.jpg 709w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/69.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36557\" class=\"wp-caption-text\">Kulturevent im Schwimmbecken<br \/>\n Foto: Christian Thiele via Wikipedia<\/p><\/div>\n<p>So reifte die Erkenntnis, dass selbst Hand an die Wiederbelebung des Stadtbades gelegt werden musste. Aus der B\u00fcrgerinitiative wurde daher im Jahr 2000 eine Genossenschaft. Die begann mit zwanzig Gr\u00fcndungsmitgliedern und wuchs schon bald auf \u00fcber 1.000 Genossenschaftler an. Mit den von ihnen gezeichneten Genossenschschaftsanteilen sowie Spenden sollte die Ruine erworben werden.  <\/p>\n<p>Als Bernd Holtfreter  mit dem Schweizer Badtechnik-Ausstatter Harald Kannewischer, der in Burg bereits die &#8222;Spreewald Therme&#8220;  betrieb, auch noch  einen potentiellen  Betreiber pr\u00e4sentieren konnte, der der Genossenschschaft eine zehnj\u00e4hrige Mietgarantie zusicherte, schien das Ende der Trockenzeit nahe zu sein. Ein Hotel f\u00fcr Rucksack-Touristen  mit Bade- und Wellness-Angebot sollten dem Bad neues Leben einfl\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Daraufhin  beschloss der Steuerungsausschuss des Bezirkes Im Oktober 2001 den Verkauf der Ruine an die Genossenschaft, und am 1. Februar 2002 \u2013 p\u00fcnktlich zum 100. Jahrestag der Fertigstellung des einstigen Badetempels \u2013 erfolgte die symbolische Schl\u00fcssel\u00fcbergabe durch die damalige Senatorin Heidi Knake-Werner an die Genossenschaft. Der Preis: 100.000 Euro. Zugleich sagte der Senat zu, gut 5 Millionen Euro F\u00f6rdergelder f\u00fcr die denkmalsgerechte Sanierung des verfallenen Baus bereitzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3> Das Schurkenst\u00fcck: Sorry, war ja blo\u00df Wahlkampf<br \/>\n<\/h3>\n<p><\/p>\n<div id=\"attachment_36532\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/217.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36532\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/217-225x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2\" width=\"225\" height=\"320\" class=\"size-medium wp-image-36532\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36532\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\nFoto: Christian Thiele via Wikipedia<\/p><\/div>\n<p>Eigentlich \u2013 so die optimistischen Planungen der Genossenschaft \u2013 sollte das Stadtbad bereits 2005 wieder mit Wasser und Leben gef\u00fcllt werden. Doch zum einen war eine wasserdichte Finanzierung des Vorhabens nicht so schnell wie gedacht auf die Beine zu stellen \u2013 und dann riss im Mai 2003 der Tod von Bernd Holtfreter \u2013 spiritus rector und Motor der Stadtbad-Rettung \u2013 eine schwer zu schlie\u00dfende L\u00fccke in die Reihen der Schwimmbad-Engagierten.<br \/>\nRund 17 Millionen Euro wurden schlie\u00dflich f\u00fcr die Sanierung veranschlagt \u2013 neben den 5,1 Millionen Euro F\u00f6rdermittel vom Senat sollten weitere 6 Millionen \u00fcber Kredite finanziert und das restliche Geld \u00fcber einen geschlossenen Immobilienfonds eingeworben werden.<br \/>\nDoch allzu viele Freunde hatte das Projekt auf Landeseite nicht. Neben den Oppositionsparteien CDU, Gr\u00fcne und FDP waren auch Teile der mit der PDS zusammen regierenden SPD von dem Vorhaben wenig begeistert. Und nicht nur der Regierende B\u00fcrgermeister Klaus Wowereit, der Senator f\u00fcr Bildung, Jugend und Sport Klaus B\u00f6ger und Finanzsenator Thilo Sarrazin waren unter den Skeptikern, auch Teile der SPD-Fraktion sprach sich gegen die Beihilfe f\u00fcr das Stadtbad Oderberger Stra\u00dfe aus.<\/p>\n<div id=\"attachment_36552\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/510.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36552\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/510-300x211.jpg\" alt=\"\" title=\"5\" width=\"300\" height=\"230\" class=\"size-medium wp-image-36552\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36552\" class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Thierse: Ein Wort wie Donnerhall<\/p><\/div>\n<p>Der Genossenschaft aber lief mittlerweile die Zeit davon. Denn ohne die zugesagten Senatsgelder gab die Bank keine Kredite und somit stand das ganze Projekt auf der Kippe.  Und bis 2007, so war lautete die Vereinbarung mit dem Senat, sollte das bad wieder nutzbar sein \u2013 andererseits fiele das Grundst\u00fcck wieder an das Land zur\u00fcck.<br \/>\nAlso stellte die Genossenschaft dem Senat ein Ultimatum: Sollte bis zum 30. Juni 2005 der einst zugesagte und l\u00e4ngst bereitliegenden Baukostenzuschuss nicht freigegeben werden, w\u00fcrde die Genossenschaft das Bad zur\u00fcckgeben und ihre eigene Liquidation in die Wege leiten. Auch dieser Warnschuss verstrich ohne Reaktion seitens der rot-roten Landesregierung.<\/p>\n<p>Doch dann pl\u00f6tzlich: Ein Wort wie ein Donnerhall! <\/p>\n<p>Wolfgang Thierse, direkt gew\u00e4hlter Prenzlauer Berger Bundestagsabgeordneter und seinerzeit Pr\u00e4sident des deutschen Parlaments, meldete sich am 15. August 2005 zu Wort und forderte, das \u201cGeschacher um das Stadtbad Oderberger Stra\u00dfe\u201d zu beenden. Und siehe: Einen Tag sp\u00e4ter war auch die Berliner SPD Thierses Meinung und nur zwei Wochen sp\u00e4ter, am 30. August 2005, machte der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses mit den Stimmen der Koalitionsparteien LINKE.PDS und SPD die Zusage f\u00fcr den so lange vorenthaltenen Baukostenzuschuss.<\/p>\n<div id=\"attachment_36588\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/710.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36588\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/710-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"7\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-36588\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/710-300x225.jpg 300w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/710.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36588\" class=\"wp-caption-text\">Erhebliches Mobilisierungspotenzial<br \/>\nFoto: Magadan via Wikipedia<\/p><\/div>\n<p>Wer nun an ein Wunder der Erleuchtung bei den Sozialdemokraten  glaubte, lag allerdings falsch: Der Bundeswahlkampf 2005 war gerade in seine hei\u00dfe Phase getreten, die CDU f\u00fchrte nach den Umfragen fast mit einer absoluten Mehrheit und die SPD mobilisierte alles, was irgendwo greifbar war um nicht v\u00f6llig unterzugehen. Und das Stadtbad hatte in Prenzlauer Berg noch immer ein erhebliches Mobilisierungspotenzial.<br \/>\nAm Ende lief f\u00fcr die SPD alles glimpflich ab: Sie musste zwar die Kanzlerschaft an die CDU abtreten, blieb aber als Juniorpartner einer Gro\u00dfen Koalition in der Regierung. Auch Wolfgang Thierse \u00fcberstand die Wahl mit nur leichten Blessuren: Er konnte sein Direktmandat verteidigen und verlor danach nur den Posten des Bundestagspr\u00e4sidenten.<br \/>\nAnders erging es jedoch der Stadtbad-Genossenschaft. Die erhielt am 1. November 2005 die Nachricht, dass die notwendigen Gelder \u2013 leider, leider \u2013 doch nicht flie\u00dfen werden, da es die Genossenschaft  innerhalb der Wahnsinnszeit von  neun Wochen nicht gepackt habe, einen vollst\u00e4ndigen, detaillierten  Finanzplan vorzulegen. Zwar h\u00e4tten die Genossenschaftler es nach eigener Aussage \u2013 die Verhandlungen mit den Banken liefen gut \u2013 bis zum Ende des Jahres schaffen k\u00f6nnen, doch eine Fristverl\u00e4ngerung wollte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer dennoch nicht gew\u00e4hren. Warum auch \u2013 die Wahlen waren ja gelaufen\u2026<br \/>\nDas marode Bad wollte die Senatorin aber dennoch nicht zur\u00fcckhaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3> Das Trauerspiel: Neuer Eigent\u00fcmer &#8211; alte Situation<br \/>\n<\/h3>\n<p><\/p>\n<div id=\"attachment_36593\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/317.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36593\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/317-300x169.jpg\" alt=\"\" title=\"3\" width=\"300\" height=\"169\" class=\"size-medium wp-image-36593\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/317-300x169.jpg 300w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/317.jpg 854w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36593\" class=\"wp-caption-text\">Foto: GLS<\/p><\/div>\n<p>Zum Beginn des Jahres 2007 teilte die Genossenschaft mit, dass sie das Bad an die Stiftung Denkmalsschutz verkauft habe. Der Kaufpreis h\u00e4tte 100.000 Euro betragen, so dass die Schwimmbad-Genossen ohne nominelle Verluste aus der Sache herausgekommen seien.<\/p>\n<p>Die Stiftung Denkmalsschutz plante nun selbst \u2013 \u00dcberraschung! \u2013 ein \u201cBade- und Wellness-Angebot sowie ein 3-Sterne-Hotel im ehemaligen Wohn- und B\u00fcrotrakt des Bades\u201d. Betrieben werden sollte das ganze wiederum vom Schweizer Harald Kannewischer.<br \/>\nDie Stadtentwicklungsverwaltung wollte daf\u00fcr immerhin noch eine F\u00f6rderung von 2,5 Millionen Euro zuschie\u00dfen \u2013 die H\u00e4lfte dessen, was einst der Genossenschaft in Aussicht gestellt wurde. <\/p>\n<p>Das Ergebnis war aber letztendlich dasselbe: Obwohl der Vertragstext zuvor mit dem Hause Junge-Reyer detailliert abgesprochen wurde, bekam auch die Stiftung einen Korb. Grund 1: der (gemeinsam erarbeitete) Antrag entspr\u00e4che nicht den Anforderungen der Senatsverwaltung. Grund 2: Bis 2010 sei sowieso kein Geld mehr da.<\/p>\n<div id=\"attachment_36623\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/97.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36623\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/97-300x193.jpg\" alt=\"\" title=\"9\" width=\"300\" height=\"193\" class=\"size-medium wp-image-36623\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/97-300x193.jpg 300w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/97.jpg 1012w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36623\" class=\"wp-caption-text\">Angebot von nebenan<\/p><\/div>\n<p>So also stand die Stiftung Denkmalschutz genauso hilflos da, wie zuvor die Genossenschaft.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend man noch dar\u00fcber nachdachte, wie man aus der vertrackten Situation wieder heraus k\u00e4me und das Bad wieder loswerden k\u00f6nne, gab es ein Zeichen vom Nachbarn.<br \/>\nEs war die \u201cGerman Language School\u201d (GLS) an, die 2006 in einen direkt an das Bad angrenzenden, vom Bezirk aufgegebenen Schulkomplex gezogen war, die nun ein Interesse an der Immobilie zeigte. Laut Presseberichten sei Schulchefin Barbara Jaeschke bereit gewesen 20 Millionen Euro zu investieren um das alte Stadtbad in ihren Campus zu integrieren.<br \/>\n Allein, die Stiftung Denkmalschutz konnte sich eine Symbiose von Bad und Schule nicht vorstellen und versuchte andernorts Interessenten zu finden. Doch die von den Stiftungsmanagern gefundene deutsch-amerikanische Investorengruppe, die aus dem einstigen \u201cVolksbad\u201d einen Spa-Luxustempel machen wollte, fiel gleich zweimal bei der Bezirkspolitik durch. So gab die Stiftung entnervt auf und verk\u00fcndete, dem Bezirk die Entscheidung \u00fcber die Zukunft des Stadtbades zu \u00fcberlassen. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3> Die Groteske: Skurrile Typen in seltsamer Symbiose<br \/>\n<\/h3>\n<p><\/p>\n<div id=\"attachment_36626\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/127.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36626\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/127-300x280.jpg\" alt=\"\" title=\"12\" width=\"300\" height=\"290\" class=\"size-medium wp-image-36626\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36626\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\nJasper de Gier, &#039;&#039;Bauinvestor&#039;&#039;<\/p><\/div>\n<p>Wie so oft, wenn ein Juwel in guter Lage allzu lange ungenutzt in der Gegend herumsteht, so fanden sich auch hier irgendwann seltsame Gestalten ein, die hofften, an der Situatuon auf die eine oder andere Art partizipieren zu k\u00f6nnen.  <\/p>\n<p>Der eine von ihnen hei\u00dft  Jasper de Gier, ist geb\u00fcrtiger Niederl\u00e4nder und besa\u00df in Berlin eine GmbH, die sich angeblich mit Unternehmensberatung befasste. Im Jahr 2010 gab es f\u00fcr ihn mindestens zwei bedeutende Ereignisse.<br \/>\nDas erste war der von ihm beim Amtsgericht Charlottenburg eingereichte Antrag auf Privatinsolvenz.  Das zweite war die Gr\u00fcndung einer Aktiengesellschaft &#8211; eingetragen beim selben Gericht. Wenn auch insolvent, so konnte er sich nun Vorstandsvorsitzender nennen, was ja  ganz anders klang, als etwa &#8222;Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer&#8220; oder &#8222;Gesellschafter&#8220;. Da wird man doch gleich ganz anders angesehen&#8230;<br \/>\nVon weiteren Vorst\u00e4nden, denen de Gier m\u00f6glicherweise vorsitzen konnte, ist  nichts bekannt. Ebensowenig war in Erfahrung zu bringen, ob jene  Dame, die wie  Giers Eltern ihren Wohnsitz im nordrhein-westf\u00e4lischen Kleve hat und deren polnisch klingender Name als Aufsichtsr\u00e4tin ganennt wurde,  je von ihrer verantwortungsvollen Position erfahren hat&#8230;  <\/p>\n<div id=\"attachment_36634\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/136.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36634\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/136-180x300.jpg\" alt=\"\" title=\"13\" width=\"180\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-36634\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/136-180x300.jpg 180w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/136.jpg 366w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36634\" class=\"wp-caption-text\">Philipp Schw\u00f6rbel, &quot;Verleger&quot;<br \/>\nFoto: Anja Pietsch\/re:publica<br \/>\n(CC BY 2.0)<\/p><\/div>\n<p>Der andere hei\u00dft Philipp Albert Schw\u00f6rbel und betreibt seit Dezember 2010 einen Prenzlauer-Berg-Blog. Das Blog sollte nach Schw\u00f6rbels Meinung  aber nicht Blog hei\u00dfen, sondern Zeitung. Das ist verst\u00e4ndlich, denn so konnte sich Philipp Albert fortan Verleger nennen &#8211; und das klingt auch viel gehobener als etwa blo\u00df  &#8222;Blogbetreiber&#8220;. Da wird man doch gleich ganz anders angesehen!<\/p>\n<p>Wann sich die Wege von Vorstandsvorsitzendem und Verleger das erste Mal kreuzten, ist unbekannt. <\/p>\n<p>Der insolvente Neu-Vorstandsvorsitzende wurde bereits im Februar bei der Stiftung Denkmalschutz vorstellig, um sein Kauf- und Investitionsinteresse kund zu tun. Ob nun  seitens der Stiftung eine kurze Bonit\u00e4tspr\u00fcfung  vorgenommen wurde &#8211; oder auch nur ein Blick in dessen doch sehr seltsam anmutenden Anschreiben gen\u00fcgte,  ein realistisches Bild von jenem  &#8222;Kaufinteressenten&#8220; zu erhalten, sei dahingestellt &#8211; wirklich ernst nahm ihn da jedenfalls  keiner. <\/p>\n<p>Anders Schw\u00f6rbel. <\/p>\n<p>Erstmalig erw\u00e4hnt wurde Jasper de Gier in dessen Blog am 2. Mai. Bereits da wurde er ohne ersichtlichen Grund mit dem Titel &#8222;Bauinvestor&#8220; geadelt &#8211; ohne dass jemand jemals auch nur einen einzigen Bau zu Gesicht bekommen h\u00e4tte, in den de Gier investiert h\u00e4tte.  Und dabei blieb es nicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_36649\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/156.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36649\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/156-300x182.jpg\" alt=\"\" title=\"15\" width=\"300\" height=\"182\" class=\"size-medium wp-image-36649\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/156-300x182.jpg 300w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/156-1024x623.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36649\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\nLiebevolle Verfolgung durch Schw\u00f6rbels Blog:<br \/>\n&#039;&#039;Bauinvestor&#039;&#039; de Gier...<\/p><\/div>\n<p>Fortan wurde de Gier \u2013 wiewohl er in Sachen Stadtbad nie etwas Tragf\u00e4higes anzubieten  hatte \u2013 von Schw\u00f6rbels Schreiberinnen und Schreiber in einer Art und Weise begleitet, die zuweilen an liebevolles Stalking erinnerte.<\/p>\n<p>Und die herzlicher Zuneigung betriebene  Verfolgung wurde nicht weniger liebevoll erwidert.<\/p>\n<p>So gew\u00e4hrte der \u201cBauinvestor\u201d dem \u201cVerleger\u201d gro\u00dfz\u00fcgig die exklusiven Ver\u00f6ffentlichungsrechte seines zusammenstoppelten Stadtbadkonzeptes. Im Gegenzug verzichteten Schw\u00f6rbel und seine f\u00fcr ihn schreibenden Journalisten nicht nur auf das Einstellen der konkurrierenden Bieter-Angebote, sondern sie sahen selbst dann noch von einer auch nur oberfl\u00e4chliche Recherche zur Causa de Gier ab, als ihnen <a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/?p=31899\">auf einem silbernen Tablett eindeutige Hinweise <\/a>daf\u00fcr pr\u00e4sentiert wurden, dass bei dem \u201cInvestitionsangebot\u201d des Herrn Vorstandsvorsitzenden einiges im Argen lag.  <\/p>\n<p>Zum Grund des Rechercheverzichts befragt, erkl\u00e4rte Philipp Schw\u00f6rbel die Unterlassung mit Personalmangel. Doch erst k\u00fcrzlich lie\u00df er in einem Interview verlauten, dass bei seinen \u201cRedaktionskonferenzen\u201d bis zu zw\u00f6lf Mitarbeiter anwesend seien \u2013 vier bis f\u00fcnf arbeiteten st\u00e4ndig f\u00fcr ihn\u2026<br \/>\nZum Vergleich: Die Prenzlberger Stimme, die den \u201cVorstandsvorsitzenden\u201d mit einer wenig aufw\u00e4ndigen Recherche als Hochstapler entlarvte, ist zu 98 Prozent eine Ein-Mann-Veranstaltung.<br \/>\nDass Jasper de Gier in seinem zusammengeklauten Konzept auch Bilder aus dem Schw\u00f6bel-Blog verwandt hatte, wollte der gro\u00dfe Verleger erst \u201c\u00fcbersehen\u201d haben, um danach zu erkl\u00e4ren, dass er die Exklusivgabe des Vorstandsvorsitzenden v\u00f6llig ungesehen in seinen Blog eingestellt habe\u2026<\/p>\n<p>Dennoch war er seinem &#8222;Exklusivpartner&#8220; noch einmal zu Diensten, als der f\u00fcrchten musste, dass sein Copy&#038;Paste-Schwindel aufliegen k\u00f6nnte: Ein Wink des Vorstandsvorsitzenden gen\u00fcgte, und der &#8222;Verleger&#8220; nahm das de-Gier-Werk wieder von seiner Seite. <\/p>\n<p>Geholfen  hatte es nichts. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3> Langersehntes Happy End mit ein paar offenen Fragen<br \/>\n<\/h3>\n<p><\/p>\n<div id=\"attachment_36652\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/166.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36652\" src=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/166-300x210.jpg\" alt=\"\" title=\"16\" width=\"300\" height=\"210\" class=\"size-medium wp-image-36652\" srcset=\"https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/166-300x210.jpg 300w, https:\/\/prenzlberger-stimme.net\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/166.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36652\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\nGl\u00fcckliche Stadtbadeigent\u00fcmer - zufriedene Bezirkspolitiker<\/p><\/div>\n<p>Einen Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Bezirkspolitik hatte die &#8222;Exklusiv-Achse Schw\u00f6rbel-de Gier&#8220; nat\u00fcrlich nicht. Die Bezirkspolitik hatte schon fr\u00fch die Betreiber der GLS-Sprachenschule favorisiert und f\u00fchlte sich durch das Bieterverfahren best\u00e4tigt: Zum einen bot sich die Erweiterung der Schule schon aus r\u00e4umlichen Gr\u00fcnden an. Zum zweiten planten sie keine Luxuseinrichtung, sondern versicherten, dass sie das Stadtbad zu orts\u00fcblichen Preisen f\u00fcr sie \u00d6ffentlichkeit erhalten wollen. Und nicht zuletzt: Die Jaeschkes sind Bezirk  seit Jahren als seri\u00f6ses, verl\u00e4ssliches und erfolgreiches Unternehmerpaar bekannt, dem man es zutraut, auch den Brocken Stadtbad Oderberger Stra\u00dfe zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Einige Fragen bleiben dennoch offen.<br \/>\nSo war w\u00e4hrend der \u00fcberraschend langen Verkaufsverhandlungen zu h\u00f6ren, dass hart um den Preis der Immobilie gefeilscht wurde. Die Stiftung Denkmalschutz verlangte &#8211; das war lange bekannt &#8211; einen Preis in H\u00f6he von 500.000 Euro: 100.000 Euro davon waren der Kaufpreis, zu dem die Stiftung das Stadtbad erworben hatte; weitere 400.000 Euro wurden f\u00fcr erbrachte Planungs- und Bauleistungen geltend gemacht. W\u00e4hrend des Bieterverfahrens \u00fcberbrachte GLS-Chefin Barbara Jaeschke den Bezirksverordneten eine Best\u00e4tigung ihrer Bank dar\u00fcber, dass 500.000 Euro auf einem Festgeldkonto sofort verf\u00fcgbar seien und signalisierte damit, dass sie bereit war, den verlangten Preis umgehend zu zahlen. Warum sie  im Nachhinein davon wieder abr\u00fccken sollte, erschlie\u00dft sich nicht.<\/p>\n<p>Ein weiteres Fragezeichen ist die angek\u00fcndigte Investitionssumme. W\u00e4hrend \u00fcber all die Jahre bei allen Beteiligten davon die Rede war, dass mindestens 20 Millionen Euro f\u00fcr eine Sanierung vonn\u00f6ten seien, stellt die GLS-Schule lediglich ein Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro in Aussicht. Die scheint im Angesicht der Gr\u00f6\u00dfe der Aufgabe tats\u00e4chlich knapp, wenn nicht zu knapp bemessen zu sein.<\/p>\n<p>Dennoch ist der Verkauf der GLS-Sprachenschule die beste aller noch m\u00f6glichen L\u00f6sungen. <\/p>\n<p>In vier Jahren sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, dann werden in den  Seitengeb\u00e4uden und im Haupthaus des alten Stadtbades Bades  70 Hotelzimmer und zehn Unterrichtsr\u00e4ume das Hotel- und Lernangebot der Sprachenschule erweitern (siehe Download &#8222;Konzept&#8220; ). Und dann wird auch das alte  25-Meter-Becken f\u00fcr Prenzlauer Berger Badelustige wieder zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>[download id=&#8220;198&#8243;]<\/p>\n<p> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><strong>Weitere Artikel zum Thema:<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/?p=70608\">Fenster f\u00fcr&#8217;s Bad oder: Geld gab es f\u00fcr Eisen<\/a><\/h3>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/?p=38865\">Oderberger Bad gebloggt <\/a><\/h3>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/?p=31899\">Copy, Paste und de Gier<\/a><\/h3>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.prenzlberger-stimme.net\/?p=31270\">Stadtbad Oderberger: Aussch\u00fcsse stimmen f\u00fcr GLS-Schule<\/a><\/h3>\n<p> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Als Hans-Dieter Jaeschke, Ehemann der GLS-Sprachschulen-Chefin Barbara Jaeschke, dann &#8211; endlich! &#8211; von Christian Melcher, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Denkmalschutz, auch noch die Schl\u00fcssel des Stadtbads in Empfang nehmen konnte, war das Trauerspiel um das Stadtbad Oderberger Stra\u00dfe nach genau 25 Jahren und neun Tagen endg\u00fcltig Geschichte. 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