“Die Judenschule”

Drei Jahre lang beobachtete Thomas Sandberg mit seiner Kamera das Leben in der Jeschiwa Beis Zion, einer jüdischen Schule in der Brunnenstraße. Dort lernen und wohnen orthodoxe Juden, viele von ihnen stammen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, aus Polen oder Ungarn. „‚Die Judenschule‘ – Eine fotografische Erzählung“ nennt Sandberg seine Exposition in der Galerie F 92. Farbfotografien in Form einer Fotoreportage, die den Alltag an der Schule zeigen, werden kontrastiert von strengen Schwarz-Weiß-Portraits der Rabbis und Schüler.
.

Thomas Sandberg ist als Leiter und Dozent der Ostkreuzschule für Fotografie und Gestaltung in Berlin-Weißensee tätig und arbeitet als freiberuflicher Fotograf für verschiedene Magazine und Zeitschriften. Seine Schwester Viola Sandberg ist die Leiterin der Galerie F 92.
.
Das zur Ausstellung herausgegebene Buch „Die Judenschule“ kann über die Internetseite des Fotografen Thomas Sandberg www.tomsand.com bezogen werden.

Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar 2011 in der Galerie F92 in der Fehrbelliner Straße 92 in 10119 Berlin zu sehen.

ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Samstag 15.00 bis 19.00 Uhr

 


Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:

Dokumentarfilm am Donnerstag, 27. Januar ab 19 Uhr
„La chaconne d’Auschwitz“ (Michel Daeron / 1999)
Original in französischer Sprache mit englischen Untertiteln und deutscher Simultanübersetzung
.
Lesung am 10. Februar ab 19 Uhr
Die Autorin Ulla Jung liest Texte aus dem Buch „Leben mit der Erinnerung“ Juden im Prenzlauer Berg
.
Kindervideoprojekt am 27. Februar ab 16 Uhr bei Kaffee und Kuchen
„Jüdisch Leben und Leben lassen“ vom Verein „Ein Lichtstrahl e.V.

© Fotos: Dirk Grabowski



Kommentar zu ““Die Judenschule””

  1. Bin Berlin

    Feb 10. 2011

    Dazu passt dieser exklusive Veranstaltungshinweis aus dem Pfefferwerk:

    Liebe Geschichtsinteressierte, liebe Nachbarschaft und liebe Engagierte,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte Sie ganz herzlich zu dieser Veranstaltung einladen, die wir kurzfristig noch organisieren konnten und die deshalb nicht im aktuellen Newsletter steht:

    Lesung und Gespräch
    Zur Geschichte der Privatsynagoge Beth Zion

    1910 eröffnete der orthodoxe Synagogenverein Beth Zion auf dem Hof Brunnenstr. 33 ein eigenes Bethaus als Ort religiösen Lebens zahlreicher jüdischer Bewohner/innen aus der Nachbarschaft.
    Die Synagoge wurde im Nationalsozialismus im Inneren zerstört und entweiht, das Gebäude jedoch blieb aufgrund seiner Nähe zu den umliegenden Wohngebäuden verschont.
    Als wahrscheinlich letztes erhaltenes Gebäude einer Privatsynagoge in Berlin ist es kulturhistorisch von besonderer Bedeutung.

    Seit 2007 gibt es dort wieder orthodox-jüdisches Leben, die Ausstellung „Die Judenschule“ von Thomas Sandberg, derzeit in der Galerie F92 im Nachbarschaftshaus zu sehen, portraitiert es ebenso eindrücklich wie empathisch.

    Sabine Krusen hat gemeinsam mit Heidi Ehwald und Lutz Mauersberger ab 1992 Hinweise zur Geschichte der Synagoge und des Gebäudes gesammelt und 2009 veröffentlicht.

    Mittwoch, 23.2.2011, 19 Uhr
    Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz, Galerie F92
    Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin

    Wir hoffen, die Veranstaltung findet Ihr Interesse!
    Sehr gerne können Sie diese Mail auch an andere Interessierte weiter leiten.

    Reply to this comment

Kommentar schreiben

Social Media Auto Publish Powered By : XYZScripts.com