Neue Debattenrunde zur Wahl: Wohnen und Mieten

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde der § 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes unwirksam, weil das Wohnungsangebot die Wohnungsanfrage um mindestens 5 Prozent überstiegen haben sollte. Markt paradox: Wegen eines vermeintlichen Überangebotes stiegen die Mieten bei Neuvermietungen besonders stark an.

Derzeit ist nun von Wohnungsmangel die Rede. Auch hier dasselbe Ergebnis: Rasant steigende Mieten.
Im Bezirk gibt es nach wie vor eine rege Bautätigkeit. Preisdämpfend hat sich das dadurch vergrößerte Angebot an Wohnungen aber nicht ausgewirkt. Im Gegenteil: Die fertig gestellten Neubauten erzielen Spitzenpreise bei der Erstvermietung.

Was also hilft gegen die Mietenrallye? Sollte man – in der Hoffnung darauf, dass die Marktgesetze irgendwann doch wieder greifen – den innerstädtischen Bereich weiter verdichten? Gibt es rechtliche Möglichkeiten, die derzeitige Preisentwicklung zu bremsen? Sind neue Gesetze nötig? Ist ein Stopp der gegenwärtigen Entwicklung überhaupt möglich und gewollt? Oder haben sich viele heute im Bezirk ansässige Bewohner damit abzufinden, irgendwann wegziehen zu müssen?
Was kann, was will, was soll die bezirkliche Politik auf diesem Gebiet leisten?

Bei der neuen Debattenrunde derPrenzlberger Stimme ergreifen nun jene BVV-Kandidaten das Wort, die sich mit dem Bereich Stadtentwicklung/Bauen/Wohnen befassen. Den Anfang machen Thomas Goetzke und Michail Nelken von der Partei DIE LINKE. Zu ihrem Debattenbeitrag geht es hier entlang —>

 



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