Sebastian Schnurre, Spitzenkandidat der FDP für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung, meint, dass „Gentrifizierung“ zu einem Kampfbegriff geworden ist. Er hält Quartiersmanagement für einen Brandbeschleuniger bei der Entwicklung von sozial unausgewogenen Struk-
turen und verweist auf die Kritik des Landesrechnungshofes, der dem Quartiermanagement Ineffizienz bescheingt habe. Er ist davon überzeugt, dass die Unterstützung von Mehrgenerationenhäusern, kleinen Initiativen, Vereinen oder einfach nur der Erhalt der Eckkneipen oft eine deutlich höhere Wirksamkeit für das soziale und kulturelle Gefüge ausweisen, als das Vorhaben, großflächig Stadtentwicklung anstoßen zu wollen. Zum Debattenbeitrag von Sebastian Schnurre geht es hier entlang—>



