Ella-Kay-Preis an „BerTa“ vergeben

01Die SPD Pankow hat ihren diesjährigen „Ella-Kay-Bürgerpreis“ an die Frauenberatung „BerTa“ (Beruf & Tat) aus Buch vergeben.
Der mit 300 Euro dotierte Preis ehrt Personen oder gesell-
schaftliche Gruppen, die sich für die Menschen und die Interessen des Bezirks Pankow und seiner Stadteile enga-
gieren.

Preisnamensgebrin Ella Kay war eine sozialdemokratische Kommunalpolitikerin und Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime. 1947 wurde sie zur Bürgermeisterin dieses Bezirks gewählt, jedoch bald darauf von der Sowjetischen Militär-
administration wieder abgesetzt.

Bis heute dabei: BerTa-Gründerinnen  Petra Kirschner (2.v.l) und Britta Rosenfeld (rechts)

Bis heute dabei: BerTa-Gründerinnen Petra Kirschner (2.v.l) und Britta Rosenfeld (rechts)

„BerTa“ wurde 1992 gegründet und bietet Frauen Hilfe bei der beruflichen Orientierung und dem Wiedereinstieg in das Berufsleben an. Darüber hinaus leistet „BerTa“ Sozial- und Rechtsberatung für Frauen. Auch eine flexibe Kinderbetreuung gehört zu den Angeboten.
Neben Beratung und Betreuung bietet „BerTa“ auch ein „Frauenfrühstück“ sowie Lesungen und Reisen an. Darüber hinaus gibt es auch einen „BerTa“-eigenen Chor, der den einprägsamen Namen „Ein Ton tiefer“ trägt.
Von den Gründerinnen Petra Kirschner und Britta Rosenfeld ursprünglich als ABM-Maßnahme aus der Taufe gehoben, gehört „BerTa“ seit 1997 zur gemeinnützigen Gesellschaft Albatros.

anfangNormalerweise vergibt die Pnakower SPD ihren Ehrenpreis ja anlässlich ihres Neujahrsempfangs. Der aber viel in dieem Jahr aus – beziehngsweise wurde am vegangenen Sonnabend als „Frühjahrsempfang“ nachgeholt. Allein, der Wettergott ließ sich nicht täuschen und schickteerstmal ein paar Schnee-
schauer über die Stadt.
Davon unbeeindruckt verbreiete SPD-Kreisvorsitzender Alexander Götz in seiner Begrüßungsrede wahlkämpferischen Optimismus, BVV-Fraktionsvorsitzende Rona Tietje beschrieb etwas ausführicher die Erfolge ihrer Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung und Bundestagskandidat Klaus Mindrup sprach sich für einen gesetzlichen Mindestlohn aus und schickte einen Dank an Wolfgang Thierse: Wegen seines unerschrockenen Einsatzes gegen Rechtsradikalismus. Der so bedachte war aber – entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten – gar nicht erst zur Veranstaltung erschienen. Nur wenige rätselten, woran das wohl gelegen haben könnte.
Dann wars aber auch genug der offiziellen Reden und man begab sich zum unterhaltsamen Teil des Abends.

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