Verkehrsknoten am S-Bahnhof Pankow soll entschärft werden

florabahnhof

 

Die Pankower Bezirksverordneten wollen den Vekehrsknotenpunkt Berliner Straße/ Florastraße am S-Bahnhof Pankow entschärfen. Ein Dorn im Auge ist ihnen dabei der Autoverkehr, der vom Stadtzentrum kommend, links in die Florastraße einbiegt.

Florastraße: Durchgangsverkehr soll reduziert werden

Florastraße: Durchgangsverkehr soll reduziert werden

In einem Beschlussantrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und den Piraten heißt es dazu, das Bezirksamt Pankow möge sich dafür einsetzen, „dass an der Kreuzung Berliner Straße/Florastraße das Linksabbiegen für den Motorisierten Individualverkehr untersagt wird.“
Damit soll der Durchgangsverkehr durch die Florastraße eingeschränkt werden, der sich, so die Antragsbegründung, „negativ auf die Arbeits-, Wohn- und Lebensqualität“ auswirkt. Stattdessen soll der Verkehr in Richtung Westen hauptsächlich über die dafür ausgebaute Mühlenstraße im Süden und die Breite Straße im Norden geführt werden.

 

Haltestellen sind längst viel zu klein

Auf Änderung drängen die Bezirkverordneten auch bei den Haltestellen am Bahnhof Pankow. Vor rund fünfzehn Jahren konzipiert, reichen sie für den enorm angestiegenen öffentlichen Personennahverkehr längst nicht mehr aus. Vor allem jene Insel, an der sowohl Straßenbahnen, als auch Busse in Richtung Norden halten, platzt aus allen Nähten.

halte Mittlerweile finden dort in der Hauptverkehrszeit über 40 Anfahrten von Bus und Bahn statt. Die baulichen Kapazität der Haltestelleninsel ist damit voll ausgeschöpft.
„Die Situation nicht mehr beherrschbar“, meint denn auch der Beziksverordnete Wolfram Kempe (Linksfraktion), der auch Vorsitzender des Pankower BVV-Ausschusses für Verkehr und öffentliche Ordnung ist. Der derzeitige Zustand, so Kempe, bedeute „eine permanente Gefährdung der Fahrgäste“. Das beste wäre es, den Knoten auflösen, alle Busse aus der Haltestelle herauszunehmen und die Insel nur noch für den Straßenbahnhalt zu nutzen.

gedränge Die Bezirksverordneten schlagen deshalb entweder eine provisorische Verbreiterung der Haltestelleninsel vor oder aber eine extra Busspur auf der rechten Fahrspur der Berliner Straße. Die bisherige Linksabbiegerspur, könnte dann für den Autoverkehr in Richtung Norden genutzt werden

Klar ist aber auch, dass dies nur vorläufige Lösungen sein können. Denn dass der öffentliche Nahverkehr rund um den S-Bahnhof Pankow weiter wachsen wird, ist absehbar.
Die Bezirksverordneten setzen daher mittelfristig auf eine

halte6große Lösung im Zuge der Errichtung des „Pankower Tors“ auf dem ehemaligen Güter- und Rangierbahnhof.
Dazu müsste dann allerdings eine von der Größe her noch zu bestimmende Fläche des an die Berliner Straße grenzenden Güterbahnhofgeländes für den Ausbau des ÖPNV-Knotens genutzt werden.
Wie der Bezirksverordnete Roland Schröder (SPD) im Verkehrsausschuss erklärte, habe Grundstückseigentümer Kurt Krieger die Bereitschaft signalisiert, seinen Teil zur Lösung des Verkehrsproblems beizutragen.

 

 



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