Er ist wieder da…

ola2

 

Die Prenzlberger Stimme ist auch sechs Jahre nach ihrer Gründung eine Ein-Personen-Veranstaltung. Dashat Vor- aber auch Nachteile. Zu letzteren zählt die Erkenntnis: Fällt einer aus, fallen alle aus.

So, wie in den vergangenen zweieinhalb Wochen.

Und da müssen nicht wie einst Beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A ihre… – ja was eigentlich? Hände haben diese Viecher ja nicht… – wasauchimmer im Spiel haben.

Manchmal sind es auch nur ganz persönliche Dinge, die irgendwo zwischen Berlin, Shanghai, Düsseldorf und – wer weiß das schon – vielleicht demnächst auch Houston/Texas angesiedelt sind und bei denen der (nachdem meine Recherchen offenbar wurden, nun mittlerweile gelöschte) Facebookaccount mit dem (in Deutschland einmaligen) Namen eines gehobenen Siemens-Managers, auf dem nicht nur ganz spezielle Kontakte geknüpft wurden, sondern auch das Alter zweier Kontaktierter etwas unter dem erlaubten lag. Das nimmt einen ein bisschen mit, zumal wenn die Indizien auf die Einheit von Accountinhaber und Manager deuten und nicht nur die Ehefrau des Siemens-Mannes die Seite wie selbstverständlich klaglos wissentlich im Netz ließ, sondern auch die 15jährige Stieftochter des Managers über Jahre ihre Freude an der Existenz jener Seite haben durfte.

Das nimmt einen dann ein wenig mit, vor allem dann, wenn einem noch erinnerlich ist, dass das alles einmal mit dem ganz offenkundig planvollen Versagen eines Berliner Jugendamtes begann, dessen Bezirkszugehörigkeit hier schamvoll verschwiegen sei.

So ist das halt.

Nun isser wieder da.

 

 



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