Bevor erste konkrete Planungen für das das umstrittene Neubauvorhaben auf den Feldern der Elisabethaue beginnen, werden im Rahmen eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) die Rahmenbedingungen untersucht . Neben dem Planungsgebiet werden vor allem die Umgebung sowie der dort vorhandene Bedarf und die notwendigen Maßnahmen betrachtet.
Am 15. Juni begannen an im Amtshaus Buchholz, im Stadtgut Blankenfelde und im Landhaus Rosenthal jeweils identische Ausstellungen, auf denen die Zwischenergebnissen des ISEK gezeigt, die über den Anlass und die Inhalte der Untersuchungen informieren sollen. Am 21. Juni wird die Ausstellung im im Mittelgewächshaus des Botanischen Volksparks eröffnet.
Dabei werden Analyseergebnisse zum Verkehr, zum Landschafts- und Naturraum sowie zur sozialen Infrastruktur vorgestellt.
Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger aus der Beteiligungswerkstatt im März 2016, ein Entwurf für ein Leitbild und die Entwicklungsziele werden ebenfalls präsentiert.

Ausstellungsorte:
Amtshaus Buchholz im Lesecafé
Berliner Straße 24, 13127 Berlin
Wann: vom 15. Juni bis 10. Juli 2016
Dienstag von 11:00 – 16:00 Uhr, Mittwoch 13:00 – 16:00 Uhr
Stadtgut Blankenfelde
Hauptstraße 30, 13159 Berlin
Wann: vom 15. Juni bis 10 Juli 2016, Samstag und Sonntag zwischen 12.00 und 18.00 Uhr
Botanischer Volkspark im Mittelgewächshaus
Blankenfelder Chaussee 5, 13159 Berlin
Wann: vom 21. Juni bis 24. Juli 2016
Dienstag bis Donnerstag 10:00 – 14:00 Uhr, Freitag bis Sonntag 10:00 -17:00 Uhr
Landhaus Rosenthal
Hauptstraße 94, 13158 Berlin
Wann: vom 15. Juni bis 10. Juli 2016
Montag bis Freitag 14:00 – 21:00 Uhr, Samstag 15:00 – 21:00 Uhr
Vor Ort können die Besucherinnen und Besucher Kommentare und Anmerkungen abgeben oder per E-Mail an isek-elisabeth-aue@planergemeinschaft.de senden.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat die Planergemeinschaft Kohlbrenner eG in Kooperation mit der empirica AG mit der Erarbeitung des ISEK beauftragt.
Das Ergebnis des ISEK wird voraussichtlich 2016 vorliegen und soll dann in die Aufnahme des Gebietes in das Städtebauförderprogramm Stadtumbau münden. Mit den Stadtumbaumitteln können anschließend konkrete Maßnahmen in den bestehenden Quartieren gefördert werden.
Für Ende September 2016 ist eine zweite Beteiligungswerkstatt geplant. Eine erste solche Veranstaltung fand am 12. März statt
Die Ergebnisse des ISEK werden in einer weiteren Informationsveranstaltung und Ausstellung zum Jahreswechsel präsentiert.




