Sollte wider Erwarten die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen nicht mit der Eröffnung des Großflughafens BER zusammengelegt werden und also tatsächlich am 18. September stattfinden, bedarf es neben einer Wahlsoftware – die, nach letzten Meldungen, noch immer nicht richtig funktioniert – auch der ganz altmodischen Mithilfe lebendiger Menschen. Zum Beispiel als Wahlhelfer oder Wahlvorstände.
Doch ausgerechnet im dichtbesiedelten Stadtteil Prenzlauer Berg fehlts daran noch heftig.
Die Prenzlberger Stimme veröffentlicht hier den heute vom Bezirksamt herausgegebenen erneuten Hilferuf, in der Hoffnung, dass sich genügend Prenzlauer Berger bereit finden. Nicht dass es am Abend des 17. September heißt: Software läuft – aber leider fehlen uns die Leute…
„Das Bezirkswahlamt Pankow sucht für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin und den Bezirksverordnetenversammlungen am 18. September 2016 noch 400 Wahlhelfende für die Mitarbeit in den 188 Wahllokalen und 86 Briefwahlvorständen. Insbesondere fehlen für Wahlvorstände im Ortsteil Prenzlauer Berg noch Interessierte, die sich als Schriftführer oder Vorstand engagieren.
Wie Dr. Torsten Kühne (CDU), Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice mitteilt, ist Voraussetzung, dass man selbst zur Wahl zum Deutschen Bundestag wahlberechtigt ist. „Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig, für den Einsatz in einem Wahllokal gibt es ein Erfrischungsgeld in Höhe von 50 EUR (Öffentlicher Dienst 30 EUR) bzw. 35 EUR (Öffentlicher Dienst 25 EUR) für die Tätigkeit in einem Briefwahlvorstand“, erklärt Kühne weiter.
Die Bereitschaftserklärung für Interessierte liegt auch in den Bürgerämtern aus bzw. ist an der Information erhältlich. Zudem ist das Bezirkswahlamt erreichbar unter Tel.: 030 90295-2400 oder per E-Mail: wahlhelfer@ba-pankow.berlin.de. Weitere Informationen unter www.berlin.de/pankow unter „Aktuelle Hinweise“.“




