Mit DDR-verdächtigen 96 Prozent nominierte die Wahlkreisversammlung des Pankower Bezirksverbandes der Partei Die LINKE den Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich erneut zu ihrem Kandidaten für den Wahlkreis 76 zur im September dieses Jahres stattfindenenden Bundestagswahl.
Liebich kandidierte erstmals im Herbst 2002 für die damalige PDS im Wahlkreis Berlin-Mitte und im September 2005 für die Linkspartei im Wahlkreis Berlin-Pankow für den Deutschen Bundestag. Dabei unterlag jeweils den konkurrierenden SPD-Kandidaten.
Zur Bundestagswahl 2009 gewann Stefan Liebich dann im Wahlkreis 76 gegen den SPD-Altmeister Wolfgang Thierse das Direktmandat. Bei den Wahlen zum 18. Bundestag am 22. September 2013 lief er erneut als Spitzenreiter durchs Ziel. Nun steuert er den Hattrick an.
Ebenfalls am Sonntag wählten die Pankower Linken einen neuen Vorstand.
Für den aus dem Parteiamt scheidenden Bezirksbürgermeister Sören Benn führt nun die stellvertretende Landesvorsitzende Sandra Brunner den Bezirksverband der Pankower Linken an. Die 41jährige Juristin ist in Prenzlauer Berg aufgewachsen und derzeit als Richterin am Sozialgericht Berlin tätig.
Zu ihrer Stellvertreterin wurde die langjährige Pankower Bezirksstadträtin Christine Keil gewählt.
FDP Pankow tritt mit ihrer Vorsitzenden Daniela Langer an
Bereits am Donnerstag nominierte die Wahlkreismitgliederversammlung der FDP Pankow Daniela Langer zu ihrer Kandidatin für den Bundestagswahlkreis Pankow gewählt. Sie setze sich im ersten Wahlgang gegen den Mitbewerber Dr. Andreas Eckert durch.
Daniela Langer ist seit sechs Jahren Bezirksvorsitzende der FDP Pankow.
Sie ist von Beruf Diplom-Volkswirtin und arbeitet als Referentin für Verkehr und digitale Infrastruktur in der Berliner Landesvertretung des Freistaates Sachsen.
In ihrer Vorstellungsrede stellte sie die Herausforderungen der Digitalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung in den Mittelpunkt. Daran möchte sie im Deutschen Bundestag gerne mitarbeiten.
Fotos: Die LINKE Pankow (2), FDP Pankow




