Sieben von acht Pankower Sporthallen, die als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wurden, sind mittlerweile freigezogen worden. Bei der Sporthalle der Grundschule am Hasengrund, der letzten noch im Bezirk als Flüchtlingsunterkunft dienenden Halle, wird sich der Leerzug weiter verzögern
Seit dem 4. Dezember 2015 belegt, sollten die dort lebenden Menschen bereits im Januar dieses Jahres in menschenwürdigere Unterkünfte umziehen. Der Termin verschob sich – erst auf Februar, dann auf März.
Wie Sascha Langenbach, Sprecher des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) in einem Gespräch mit der Prenzlberger Stimme nun mitteilte, wird seitens seiner Behörde mit einem Auszug nicht vor Mitte/Ende April gerechnet. Grund sind die noch nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Plätze bei den „Tempohomes“ genannten Container-Unterkünften.
Noch sechs von einst 63 Hallen dienen in der gesamten Stadt als Unterkünfte, die in den nächsten Wochen geräumt werden sollen. Nach Auskunft des LAF-Sprechers wird die Halle an der Fritz-Reuter-Straße die letzte sein, die freigezogen wird.
Foto oben: Symbolbild



Matthias Glesel via Facebook
März 10. 2017
Schlimm ist nicht, dass es so ist. Schlimm ist, dass man die vielen Freiwilligen und Unterstützer monatelang vertrösten musste, weil eben Fertigstellungen unklar waren.
Und auch, dass Einrichtungen wie die Tetrapackhalle monatelang nicht bezogen worden sind und Berlin Millionen verschleudert hat. Die BiM hat das LAF da auch sehr im Stich gelassen, so scheint es zumindest.
Klaus Kalus via Facebook
März 10. 2017
Davon, dass Kinder kein Sport in der Halle machen können, interessiert niemanden!
Kathrin Ludwig via Facebook
März 10. 2017
Das stimmt danach fragt keiner
Marina Buchholz via Facebook
März 10. 2017
Die Kinder gingen mitunter ins entfernte Spok.
Kathrin Ludwig via Facebook
März 10. 2017
Ja was ist mit den Kids die nicht in der nähe sind
An Gi via Facebook
März 10. 2017
Mich würde interessieren, meint er dieses Jahr oder2018?