Strandbad Weißensee scheint vorerst gerettet

 

Spenden und ein Entgegenkommen der Berliner Bäderbetriebe machen es möglich: Wenn alles glatt geht, kann das Strandbad Weißensee Ende kommender Woche wieder öffnen.

Nachdem bei Bauarbeiten für ein nahegelegnes Luxuswohnhaus ein Abwasserrohrzerstört wurde, schien es, als müsste das Bad für längere Zeit geschlossen bleiben. Strandbad-Pächter hatte Architekten, Bauherren und der Baufirma eine 48-Stunden-Frist bis Mittwochvormittag gesetzt, für die Reparaturkosten von geschätzten 125.000 Euro aufzukommen – anderenfalls hätte er Insolvenz anmelden müssen.

Eine erste finanzielle Hilfe leisteten die Berliner Bäderbetriebe (BBB), von denen Schüller das Grundstück gepachtet hat. „Solange das Strandbad nicht läuft“, zitiert die Nachrichtenagentur BBB-Sprecher Matthias Oloew, „werden wir die Pachtzahlungen aussetzen.“ Das sind immerhin monatlich 5.000 Euro Entlastung.

Darüber hinaus hatte der Hörfunksender Berliner Rundfunk 91,4 eine Spende von 1755 Euro für den Badbetreiber gesammelt. Auch die Architekten des Baus gaben 5.000 Euro als Spende, so dass Schüller zumindest erst einmal einen provisorischer Betrieb des Bades mit Hilfe von Toilettencontainern und Ausschankwagen in Angriff nehmen kann.

Wer allerdings für den gesamten Schaden aufkommen wird, ist nach wie vor strittig.

 



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