Der 6. Januar ist der Tag der Heiligen Drei Könige. Von heute an bis zum kommenden Wochenende sind wieder viele Kinder aus den Kirchengemeinden unterwegs, um – verkleidet als die Könige Caspar, Melchior und Balthasar – Spenden für ein Kinderhilfsprojekt zu sammeln. Die Sternsinger der Gemeinde St. Georg Berlin-Pankow, die heute (Donnerstag) durch den Bezirk zogen, waren zwar deutlich mehr als drei – aber vielleicht hilft in diesem Fall viel ja auch viel und die Spenden, die in diesem Jahr an Hilfsprojekte für behinderte Kinder in Kambodscha gehen, fließen besonders reichlich.
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Eine Station der Sternsinger war das Franziskanerkloster Pankow. In der großen Suppenküche des Klosters, in der die Ärmsten der Stadt kostenlose Mahlzeiten erhalten, fanden die Kinder aufmerksame Zuhörer.

Nach dem Vortrag wurde mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte „20*C+M+B+11“ an das Mauerwerk der Suppenküche geschrieben.

Die „20“ und die „11“ stehen für das Jahr, der * für den Stern von Bethlehem und die drei + für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiligen Geist. CMB ist das Kürzel für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).

Im Wissen darum, dass hier tatsächlich die Ärmsten der Armen verkehren, war es erstaunlich zu sehen, wie bereitwillig die Spenden gegeben wurden.
Zuvor waren die Sternsinger von St. Georg bereits im Pankower Rathaus bei Bezirksbürgermeister Matthias Köhne zu Gast.
Nach dem Vorsingen wurden die kleinen Könige zu Tisch gebeten – und bei reichlich Kakao, Apfelsaft und Lolli-
lutscher sprach man nicht nur über das Spendensam-
meln: Matthias Köhne musste den Kindern beispiels-
weise auch die Frage beantworten, wie man Bürgermeister werden kann…
Regierungschefs unter sich: Ein Gespräch von König zu Bürgermeister…








