Den Seitenhieb konnte sich Bezirksbürgermeister Sören Benn dann doch nicht verkneifen: Ironisch lobte er die „Transparenz“ bei der Diskussion um den Wohnungsbau und spielte dabei auf den kürzlichen öffentlichen Schlagabtausch zwischen den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) an.
Ansonsten aber verlief das Richtfest für das derzeit größte Neubauprojekt der GESOBAU in bester Harmonie.
Möglicherweise hatten ja auch die bunten Lichtspiele dazu beigetragen. Weil in Berlin gerade das „Festival of lights“ läuft, bei dem allerlei Gebäude in farbige Lichter getaucht werden, hatte die GESOBAU auch ihre Baustelle wild illuminiert.
Der im September vergangenen Jahres begonnene Bau von 351 Wohnungen liegt nach Aussage von GESOBAU-Geschäftsführer Jörg Franzen sowohl zeitlich, als auch kostenmäßig im Plan. Im Dezember 2018 soll der Wohnkomplex bezugsfertig sein – und das zu für einen Neubau relativ zivile Mieten. Das betrifft nicht nur die obligatorischen 30 Prozent – hier immerhin 114 Wohneinheiten – die zu einer Nettokaltmiete von 6,50 Euro angeboten werden, sondern auch die anderen 237 Wohnungen, bei denen der Mietzins laut Franzen unter zehn Euro liegen wird.
Auf Grund der besonders prekären Parkplatzsituation im Kiez werden den künftigen Mietern 170 Pkw-Stellplätze in einer Tiefgarage zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind über 700 Fahrrad-Abstellmöglichkeiten vorgesehen.
Titelfoto: Gesobau
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anna
Okt. 13. 2017
Leider durften keine Anwohner daran teilnehmen und auch leider ohne Planung wo die ganzen Menschen (werden immerhin über 1000 sein), einkaufen sollen (Aldi, Edeka, Netto sind jetzt schon überfordert), wo parken? – die Tiefgarage ist minimal, die Kita- und Schulplätze sind eh schon an den Kapazitätsgrenzen. Lt. GESOBAU geht die Tendenz dahin, dass die Mieter immer weniger Autos haben, aber wie sollen die hier alle morgens bei einer einzigen Straßenbahnlinie zu den Stoßzeiten wegkommen?
Jennifer Hildebrandt via Facebook
Okt. 14. 2017
Wann war das?
Ich hätte es mir gerne angeschaut, aber wusste nichts davon.
Habe auch nichts mitbekommen, obwohl ich fast nebenan wohne.
Sieht aber echt toll aus
Prenzlberger Stimme via Facebook
Okt. 14. 2017
Am Mittwoch Abend