„Jede Berührung hinterlässt Spuren“…

 

…ist der Titel eines Vortrags von Berndt Marmulla über wissenschaftliche Methoden bei der Verbrechensaufklärung, der am 18. Januar in der Janusz-Korczak-Bibliothek in der Berliner Straße 120 stattfindet.

Für Berndt Marmulla war während eines erheblichen Teils seines Berufslebens jeder Tag ein „Krimi-Tag. Denn der Kriminaloberrat a. D. war Leiter des Ostberliner Volkspolizeidezernats X, das bei schweren Verbrechen und gegen Serientäter zum Ermittlungseinsatz kam. Mehrere Fällen, an deren Aufklärung er beteiligt war dienten der Fernsehserie „Polizeiruf 110“ als Grundlage für das Drehbuch – so zum Beispiel „Der Mann im Baum“.

Nach der Vereinigung der Ost- und Westberliner Polizei wurde er jedoch erst zu einem einfachen Sachbearbeiter herabgestuft und schließlich entlassen. Danach arbeitete er als Versicherungsvertreter, Privatdetektiv und Dozent für Sicherheitsfragen.
In zwei Büchern – „Der Sockenmörder“ und „Ein Mord wie im Kino“ – hat er über spektakuläre Kriminalfälle aus der DDR berichtet.

 

Der Vortrag, bei der es um Wissenschaft und Technik im Dienst der Kriminalistik geht, beginnt um 19.30 Uhr
Der Eintritt kostet fünf Euro, Anmeldung sind unter der Telefonnumer 030 47 48 66 77 möglich.

 

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