Infoveranstaltung zur Zukunft des Mauerparks und seiner Umgebung

 

Nein, diesmal geht es nicht um Musik, die mit Geräusch verbunden. Zumindest nicht vordergründig. Es geht um die landschaftliche Gestaltung.

Dazu wurde von der landeseigenen Grün Berlin Stiftung in Abstimmung mit dem Bezirksamt Pankow und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz von der GRUPPE PLANWERK eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die sowohl den (östlichen) Bestandspark, als auch das Umfeld, wie zum Beispiel den Falkplatz und die Topsstraße mit einbezieht.

Gegenstand der Machbarkeitsstudie ist eine räumliche, strukturelle, gestalterische, funktionale und nutzungsbezogene Bestandsanalyse und das Aufzeigen nötiger Verbesserungen und Entwicklungsmöglichkeiten für den Mauerpark und sein Umfeld.
 

Gestalterische Lösungen gesucht

Der Mauerpark besonders stark beanspruchten Grünanlagen Berlins. Für die Anwohner stellt der Mauerpark zusammen mit dem Falkplatz, der Jugendfarm Moritzhof, den Spielplätzen und Grünflächen rund um den Jahn-Sportpark einen wichtigen Ort zur Begegnung, Erholung und für unterschiedlichste Aktivitäten dar. Dazu kommen Mauerpark-Fans aus Berlin und der ganzen Welt, die den Park wegen seiner Besonderheiten besonders im Sommerhalbjahr besuchen. Wochenenden mit zwanzig-, dreißig- oder vierzigtausend Besuchern sind da keine Seltenheit.

Die intensive Nutzung führt allerdings nicht nur zu hohem Pflege- und Unterhaltungsaufwand, sie birgt auch – wie die vergangenen Wochen und Monate gezeigt haben – Konflikte und Problemlagen etwa zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen und Anwohnern. Hier soll die Machbarkeitsstudie helfen, gestalterische Lösungen zu finden.

Dazu gab es im August vergangenen Jahres eine öffentliche Parkbegehung und eine sich daran anschließende Online-Beteiligung für alle Interessierten.

Die Ergebnisse der Befragung wurden auf dem Beteiligungsportal meinberlin.de online gestellt. Sie wurden in einem Ziel- und Maßnahmenkonzept zusammengeführt, das am Montag, dem 20. Mai 2019 von 17:30 bis 20:00 Uhr im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
 
 

Offener Dialogprozess

Nach der Kurzpräsentation der Machbarkeitsstudie können sich die Anwesenden an vier Info- und Dialogständen mit den vorgeschlagenen Maßnahmen für verschiedene Teilräume vertraut machen und die Maßnahmen mit Vertreter der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, dem Bezirk Pankow, der Grün Berlin Stiftung und dem beauftragten Planungsbüro diskutieren.

Vorgesehen sind Info- und Dialogstände zu den Bereichen: zentrale Wiese und Sonnenhügel, Falkplatz und Fläche auf dem Gleimtunnel, Promenade Gaudy- und Topsstraße sowie Eberswalder Straße und die Zugänge zu den Sportflächen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks.

Aufgrund des absehbar hohen Interesses am zentralen Bereich des Mauerparks mit Wiese und Sonnenhügel sind hierfür zwei Info- und Dialogstände vorgesehen.
 
Die Teilnehmer können zwischen den Info- und Dialogständen nach Belieben wechseln und ihre Ideen, Fragen, Anregungen und Kritikpunkte einbringen. Diese werden gesammelt und in den weiteren Prozess der Machbarkeitsstudie einbezogen. Die Ergebnisse der Infoveranstaltung werden dokumentiert und später online verfügbar gemacht.

 

 
Die bisherigen Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und die Kurzpräsentation der Machbarkeitsstudie sind auf der Website der Grün Berlin: https://gruen-berlin.de zu finden

 



Kommentar zu “Infoveranstaltung zur Zukunft des Mauerparks und seiner Umgebung”

  1. Und? Mieten rauf – Kultur runter?

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