Straßenverkehrsbehörde zieht um – was lange dauerte, dauert nun etwas länger


 

Die Modernisierung des über 130 Jahre Verwaltungsstandortes schreitet voran und fordert zuweilen auch Opfer. So tagt die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Pankow derzeit im Blauen Wunder an der Karl-Marx-Allee gleich hinter dem Kino „International“ im Bezirk Mitte.
Viele Ausschusssitzungen finden nun im Alten Ratssaal des Pankower Rathauses – dem Emma-Ihrer-Saal statt.

Etliche Verwaltungseinheiten arbeiten bereits in Büro-Containern – darunter auch die bezirkliche Verkehrsbehörde. Die muss da nun wieder raus und zieht in die Storkower Straße um .

So ein Umzug bringt natürlich Ungelegenheiten mit sich. Und so ist in der Zeit ab 7. Oktober 2019 kein Dienstbetrieb bei der Verkehrsbehörde mehr möglich.
Auch in den Tagen nach dem Umzug können sich laut einer Pressemitteilung des Bezirksamtes die Bearbeitung von Anträgen und Anliegen noch etwas verzögern. Ab Montag, dem 21. Oktober 2019 ist die SVB am neuen Standort in der Storkower Straße 97 in 10407 Berlin wieder zu den üblichen Sprechzeiten erreichbar.

 

Lange Wartezeiten waren schon vorher die Regel

Die Straßenverkehrsbehörde ist unter anderem für Ausnahmegenehmigungen nach der Straßenverkehrsordnung zuständig – wie zum Beispiel die Anordnung von Bauvorhaben/Baustelleneinrichtungen, Baumaßnahmen, vorübergehende Haltverbote für Umzüge, Sicherungsmaßnahmen an Brücken und Bahnübergängen oder Maßnahmen zur Sicherung von Einfahrten, abgesenkten Gehwegen und Parkflächen.

Auch die Genehmigungen für die Durchführung von Veranstaltungen auf dem Gehweg im Nebenstraßennetz oder die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für den Straßenhandel, für Schankvorgärten, für das Herausstellen von Waren oder für Informationsstände aller Art gehören zu dem Aufgaben dieser Behörde.

Apropos verzögern. Auch unabhängig vom Umzug war bei der Behörde nicht unbedingt Sprint angesagt. So prangt schon seit einiger Zeit – ganz umzugsunabhängig – folgender Hinweis auf der Webseite der Pankower Verkehrsbehörde:
 

 
Wer also im März kommenden Jahres einen Wohnungswechel plant, den Auszug aus der alten Wohnung mit einem Fass Bier vor seiner Haustür begießen und dazu einen Infostand über den neuen Wohnort aufstellen möchte, sollte spätestens am Freitag dieser Woche die noch die entsprechenden Anträge stellen.

 



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