„Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen…“


 

Das Bezirksamt Pankow von Berlin, Der Tagesspiegel und das THEATER AN DER PARKAUE laden am Sonntag, den 3. November 2019 um 15 Uhr zur Open-Air-Veranstaltung mit dem Titel: „Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen…“ in das Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner in der Prenzlauer Allee 227/228 ein.

Mit der Veranstaltung, die die Elemente Performance, Lesung, Gespräch und Musik miteinander verbindet, soll an die Reden, Losungen und Lieder der Friedlichen Revolution im November 1989 erinnert werden.

Am 4. November 1989 fand auf dem Berliner Alexanderplatz die größte angemeldete, aber nicht staatlich gelenkte Demonstration in der Geschichte der DDR statt: Gegen staatliche Gewalt und für Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Bei der Abschlusskundgebung, die von mehreren Ost-Berliner Theatern organisiert wurde, sprachen zahlreiche Kulturschaffende und Oppositionelle, aber auch Vertreter der Staatsmacht. Der Veranstaltungstitel „Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen…“ ist ein Zitat aus der bewegenden Rede von Stefan Heym.

Bei der Veranstaltung am 3. November 2019 stehen ausgewählte Redetexte und Losungen der Alexanderplatz-Demonstration und anderer Kundgebungen sowie auch Lieder der Wendezeit im Mittelpunkt. Es treten auf:

• Schauspieler*innen des THEATERS AN DER PARKAUE

• Checkpoint-Band des Tagesspiegel spielt Lieder aus der Wendezeit

• Zeitzeug*innen des Aufbruchs im Herbst 1989 im Gespräch

• Special Guest: Dirk Michaelis („Als ich fortging“)

Hinweis: Bei schlechtem Wetter wird ggf. in die Ausstellungshalle des Museums Pankow direkt nebenan ausgewichen.

 

 

Vor Ort können auch die Ausstellungen des Museums Pankow besucht werden:

– Ausstellungshalle im Hof: „GRAUSTUFEN – Innenansichten aus der DDR“,

– Dauerausstellung im 1. OG: „GEGENENTWÜRFE – Der Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall“;

– Hof, BrotfabrikKulturWagen: „Über das Nein hinaus – die radix-Blätter“

 

 
Der Eintritt zur Veranstaltung und den Ausstellungen ist frei.

 

©Foto oben: Robert-Havemann-Gesellschaft/ Andreas Kämper

 



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