Corona-Infektionsfall an der Kurt-Schwitters-Schule


 

Bereits am 15. Mai wurde in der Prenzlauer Berger Kurt Schwitters Schule ein Lehrer positiv auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet. Erst fünf Tage später, am 20 Mai, informierte die Schulleiterin die Lehrer in einem Brief an alle Eltern über den Sachstand. Der Lerngruppe, die von dem betroffenen Lehrer unterrichtet wurde, musste sich in Absprache mit dem Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne begeben, die bis zum 30 Mai andauern soll.

Mittlerweile wurden im Internet-Kurznachrichtendient „Twitter“ auf Grund der späten Information der Eltern durch die Schule Vertuschungsvorwürfe erhoben.
 

 

Die Schule selbst wollte dazu keine Stellung nehmen.

Die regionale Außenstelle Pankow derSenatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie der Prenzlberger Stimme bestätigte den Infektionsfall und teilte der Prenzlberger Stimme schriftlich mit, dass die Schulleitung den Fall „korrekt gemeldet“ gemeldet habe. Auf die Verzögerung der Information der Eltern wurde in der Mitteilung nicht eingegangen, stattdessen verwies man auf den zuständigen Bezirksstadtrat Torsten Kühne (CDU). Stadtrat Kühne war bis zur Veröffentlicheunng dieses Artikels nicht erreichbar.
 
An der Kurt Schwitters Schule lernen insgesamt rund 1.000 Schülerinnen und Schüler. Nach der Schließung auf Grund der Pandemie, wurde auch hier der Betrieb wieder Schrittweise aufgenommen. So begann am 14. Mai für die rund 350 Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 wieder der „Präsenz(= Anwesenheits)unterricht“, vom 26. bis 29 Mai stehen Präsenzprüfungen auf dem Programm.
 

Update

Stadtrat Kühne: Alle Testergebnisse bei den Schülern negativ

Bezirksstadtrat Torsten Kühne teilte der Prenzlberger Stimme am Nachmittag mit:

„Ende vorletzter Woche hat das Gesundheitsamt Kenntnis über einen Covid-19-Positivfall im Zusammenhang mit der Kurt-Schwitters-Schule erhalten und sofort in Absprache mit der Schule reagiert.

Gemäß Hygienekonzept hat die Schule feste Lerngruppen (Kohorten) gebildet. Insofern wurde die betroffene Lerngruppe unter Quarantäne gestellt. Keiner der betroffenen Schüler hatte Symptome entwickelt. Mittlerweile wurde bereits durch das Gesundheitsamt die Testung vorgenommen. Alle Testergebnisse sind negativ.

Entsprechend des Hygienekonzepts konnte der Schulbetrieb nach Absonderung der betroffenen Lerngruppe weitergehen. Die Schule hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt die Eltern informiert.

Das Vorgehen erfolgte unverzüglich nach dem Bekanntwerden des Falls. Die Schule hat korrekt gehandelt und informiert. Das Vorgehen basiert auf den Empfehlungen des RKI. Das Gesundheitsamt hat für diese Fälle Checklisten und Musterbriefe für die Schulen entwickelt.

Im Zusammenhang mit den weiteren Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen ist auch in Kitas, Schulen, Jugendeinrichtungen, etc. wieder vermehrt mit Positiv- und Verdachtsfällen zu rechnen. Darauf haben wir uns im Rahmen der vorhandenen Personal- und Finanzressourcen auch bestmöglich eingestellt.“

 



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