“Kleine Berlinale” am Pfefferberg

Parallel zur Berlinale gibt es im „Meinblau“ auf dem Pfefferberg die „Directors Lounge“. Das von Berliner Künstlern entwickelte Filmfestival, auf dem Experimental- und Kurzfilme sowie Medienkunst aus allen Teilen der Welt präsentiert wird, findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt.
Siebenhundert Einsendungen gab es für das diesmal – das, was eine Jury für würdig befand, wird nun ab Donnerstag zehn Tage im „Meinblau“ zu betrachten sein.

Die „Directors Lounge“ entstand einst aus einem lockeren Diskussionsforum. „Es kamen immer so viele Filmema-
cher und Regisseure nach Berlin, und denen wollten wir einfach einen Ort bieten, an dem man sich zusammen-
zusetzen und über die aktuellen Arbeiten reden konnte“, erklärte Elke Thiele vom Veranstaltungsteam. „Mit der Zeit hat sich das immer mehr professionalisiert und wurde so selbst zu einem kleinen Festival.“ In diesem Jahr mit dabei ist Michel Nyman, der unter anderem die Musik für den Film „Das Piano“ komponiert hat – er stellt am 14. Februar seine eigenen Filme vor.
Dem Kanadier Guy Maddin, diesjähriger Juror der Berlinale, wird am 19. Februar ein spezieller Abend mit einer von ihm selbst zusammen gestellten Auswahl seiner Kurzfilme gewidmet sein. Ebenfalls im „Meinblau“: Jean-Gabriel Périot, einer der wichtigsten Vertreter des französischen Experimentalfilms, das Collectif Jeune Cinéma, Kurator Alexei Dimitriev (St. Petersburg) , die Berliner Galeristin Fridey Mickel, Kika Nicolela (Brasilien), Klaus Eisenlohrs „Urban Research“, das Zebra Poetry Filmfestival und Filme von Künstlern des Myriam Blundell Project (London).

7. Directors Lounge
Eröffnung am 10. Februar um 20 Uhr, danach täglich ab 18 Uhr (open end) im „Meinblau“ auf dem Pfefferberg (Christinenstraße 18 – 19, Haus 5)

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