Beginn der Auszählung der Stimmen im Prenzlauer Berger Wahllokal 708 in der Gudvanger Straße – die Volksabstimmung zur Offenlegung der Verträge zur Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe ist vorbei.
Rund 2,47 Millionen Berliner Stimmberechtigte waren dazu aufgerufen, in 1.174 Wahllokalen der Stadt ihr Votum darüber abzugeben, ob alle Verträge, Absprachen und Vermerke zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe offengelegt werden sollen. Nachdem die taz Ende Oktober 2010 die Verträge öffentlich machte, zog kurze Zeit auch die Berliner Landesregierung nach und stellte ihrerseits die Verträge ins Netz. Seither sieht der Senat die Volksabstimmung als überflüssig an. Die Organisatoren der Volksabstimmung hielten jedoch dagegen, dass es Unterlagen gäbe, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Für einen Erfolg des Volksentscheides muss die Mehrheit der Teilnehmer und zugleich mindestens ein Viertel aller Stimmberechtigten, mit „Ja“ stimmen. Bis zuletzt war nicht klar, ob dieses Quorum erreicht wird.
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Nach dem vorläufigen Endergebnis haben 27,5 Prozent der Berliner Wahlberechtigten an der Volksabstimmung teilgenommen, 98,2 Prozent von ihnen stimmten mit „Ja“. Das sind 27,0 Prozent aller Wahlberechtigten. Damit ist das geforderte Quorum erreicht und überschritten worden.
Im Bezirk Pankow nahmen 28,4 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung teil. 98,4 Pozent stimmten mit „Ja“ – das sind 28 Prozent aller Wahlberechtigten. (Stand 22 Uhr)














