Irgend ein kluger Mensch hatte einmal behauptet, dass das intensive Studium von Kleinanzeigen Rückschlüsse auf die Befindlichkeit einer Gesellschaft ermögliche. Während aber die Annoncen in den Printmedien sehr oft einem standardisierten Schema folgen (was ja auch nicht ohne zu verallgemeinernde Aussagekraft ist), zeigen die allegegenwärtigen, ohne formale Zwänge gefertigten, meist an Schildern und Laternenpfählen angebrachten Bekanntmachungen ungefiltert, was die Menschen bewegt. Und manchmal erfährt man Dinge, die man eigentlich gar nicht wissen wollte. Oder gibt es wirklich jemand, der scharf darauf ist zu erfahren, dass man einen eineiigen Mops Mussolini nennen kann…?
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Der Mensch muss wohnen – und das möglichst preiswert. Dafür setzt er schon mal eine kleinere…
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…oder größere Belohnung aus. Dabei wäre die gar nicht nötig gewesen, hätte er nur intensiv genug…
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…die Anzeigen seiner Mitinserenten gelesen. Zumindest ein Zimmer wäre da ohne Obolus zu haben.
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Unwiderstehliche Angebote:
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Manchmal allerdings…
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…wirkt das denn doch alles ein wenig überladen.
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Besonders tragisch: Die vielen Vermisstenfälle
Warum verschwinden eigentlich im Kiez so viele Katzen?
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