Es müssen ja nicht immer Blumen sein. Oder der obligate Kasten Pralinen. Möglichst noch aus dem Discounter. Gerade DDR-sozialisierte Männer wissen schon, worum es geht: 8. März, Internationaler Frauentag und so.
Also: es müssen nicht immer Blumen sein – man kann ja auch mal was zusammen unternehmen.
Am Abend zum Beispiel.
Wie? – Ja, das auch… .
War jetzt aber nicht gemeint.
Sondern: Kultur.
Muss auch nicht immer gleich die Staatsoper sein. Schließlich gibts ja hier im Kiez genug Angebote. 
In der Kurt-Tucholsky-Bibliothek zum Beispiel. Da liest an jenem Abend die Lyrikerin Christine Kahlau. Aus eigenen Texten – was denn sonst! Und die handeln unter anderem davon, was sich in einem Frauenalltagsleben so alles zutragen kann: Mal nachdenklich, mal witzig, dann wieder skeptisch oder hoch gestimmt bis verwegen.
Ein Mann ist auch dabei: Olaf Garbow macht die Musik. Was zeigt: Obwohl dies eine Frauentagsveranstaltung ist, dürfen auch Männer kommen. Deshalb nennen die Veranstalter das Ganze auch „Frauen (versteher) tach“. Ein wenig gefeiert werden soll dann auch noch.
Mit Buffet und so. Dazu allerdings sollte jeder Gast
etwas beitragen. Also etwas mitbringen. Selbstgemachtes.
Und da Männer eh die besseren Köche sind…
Es müssen eben nicht immer Blumen sein.
Zumindest nicht nur…

„Frauen (versteher) tach“
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Lesung mit der Lyrikerin Christine Kahlau
Musik: Olaf Garbow
Ort: Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Esmarchstr. 18
Für die anschließende Feier zum Internationalen Frauentag wird um Beiträge für das Buffet gebeten.
Der Eintritt ist frei




