Seitdem die Parkraumbewirtschaftung in Prenzlauer Berg das Parken zu einer gebührenpflichtigen Angelegenheit gemacht hat, entwickeln die Kraftfahrzeughalter eine erstaunliche Kreativität, um den Obolus zu umgehen und dennoch das geliebte Gefährt auf Prenzlauer Berger Boden abzustellen. Und selbst gewisse Anrüchigkeiten scheinen nicht wirklich ein Hindernis darzustellen, wenn es nur darum geht, den Kirchner-Säulen den einen oder anderen Euro vorzuenthalten.
Ein besonders krasses Beispiel ist derzeit in der Greifenhagener Straße zu beobachten.
Die dortige Mülldeponie, direkt gegenüber dem Park-
haus der "Schönhauser Allee Arkarden", scheint sich mehr und mehr zu einem sogenannten wilden Parkplatz zu entwickeln. |  |
| Obwohl die Deponie durch eine elektronisch gesteuerte Schranke gesichert ist, die so programmiert wurde, dass eigentlich nur Müllfahrzeuge passieren können... |  |
...wird die Anzahl jener Fahrzeuge, die dort abgestellt werden, ohne erkennbar dem Mülltrans-
port zu dienen, von Woche zu Woche größer. |  |
| Für den eigentlichen Müll bleibt so immer weniger Raum. |  |
| Und schlimmer noch: Gemäß der "Broken-Windows"-Theorie, nach der ein zerbrochenes Fenster genügt, um eine ganze Nation ins Chaos zu stürzen, ziehen die illegal abgestellten Autos... |  |
| ...quasi automatisch weitere Fahrzeuge nach sich. |  |
Es ist nicht mehr nachvollziehbar, warum Ordnungs- und Bezirksamt hier nicht längst eingegriffen haben. Denn eines ist klar: Wenn nicht bald etwas geschieht, ist auch der letzte Fleck der Deponie mit Fahrzeugen belegt.
Und wohin dann mit dem Müll…? |  |
dirk
Mai 03. 2011
Gähn