Demonstration „Wir bleiben alle!“

Schätzungsweise bis zu 2.000 Menschen sind dem Aufruf des Aktionsbündnisses „Wir bleiben alle!“ zu einer Demonstration durch Mitte und Prenzlauer Berg gefolgt. Der Protest der Demonstranten richtete sich „gegen Mieterhöhung und Vertreibung linker Projekte“. Das Aktionsbündnis ist ein Zusammenschluss verschiedener linker Gruppierungen. Es wendet sich gegen die soge-
nannte „Aufwertung“ von Stadtteilen und der damit verbundenen „Vertreibung“ von einkommensschwachen Anwohnern.

Ausgangspunkt der Demonstration war der Rosenthaler Platz in Mitte. Hier führte die Polizei vor dem Abmarsch der Demonstranten vereinzelt Personenkontrollen und Leibesvisitationen durch. Nach Polizeiangaben wurden drei Personen zur Feststellung ihrer Identität vorüber-
gehend festgenommen.

Der Demonstrationszug setzte sich gegen 17 Uhr in Be-
wegung. Waren es anfangs nur etwa 400 Demonstran-
ten, so wuchs deren Anzahl im laufe der varabstaltung schließlich bis auf 2.000 Personen an.
Die Route der Demonstration führte durch die Linienstraße, über die Tor- und Christinenstraße zum hin zum U-Bahnhof Eberswalder Straße.
Auf den Transparenten wurde die „Abschaffung des Kapitalismus“ gefordert, immer wieder gab es Sprechchöre „Wir bleiben alle“. Der Hit des Tages, vom Lautsprecherwagen der Demoveranstalter abgespielt, war Reinhard Grebes „Prenzlauer Berg“.

Die Demonstration löste sich gegen 18.30 am U-Bahnhof Eberswalder Straße ohne Zwischenfälle auf.


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