Spargeltag bei der GEWOBAG

Kürzliich wollte eine Hamburger Schülerin via Facebook lediglich ihre engsten Freunde zur einer Geburtstagsparty einladen – gekommen waren dann aber rund 1.600 Personen. Ganz so extrem war es am Freitagabend auf dem Gelände der Prenzlauer Berger Niederlassung der städtischen Wohnungs-
baugesellschaft GEWOBAG zwar nicht, doch während in der Veranstaltungsankündigung zu lesen war: „Bereits zum fünften Mal lädt die GEWOBAG rund 150 Unternehmer aus Prenzlauer Berg zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch in den Innenhof der Schwedter Straße 8, Berlin-Prenzlauer Berg ein“, teilte GEWOBAG-Prokurist Wolfram Tarras bei der Begrüßung mit, dass rund 190 Gäste erschienen waren.
Der Spargel reichte dennoch für alle.

Es gibt so Komplimente, die sind wirklich nicht dazu geeignet, den damit Beglückten fröhlich zu stimmen.
Als Bürgermeister Matthias Köhne bei der Eröffnung erst die Existenz der landeseigenen Wohnungsbau-
gesellschaften pries, und danach die GEWOBAG dafür lobte, dass sie es "diesmal nicht" sei, die in eine unangenehme Affäre ver-
wickelt ist, war auf dem Gesicht von Wolfram Tarras keine Spur von Freude über das öffentliche Lob zu erkennen.
Viel Zeit zum Ärgern blieb dem GEWOBAG-Prokuristen aber nicht, denn kurz darauf erfreuten zwei Damen von der Kreuzberger Ballettschule Sabine Roth ihn und das Publikum mit einer Szene aus dem Ballet "Giselle von" Adolphe Adam und Theophile Gautier.
Danach spielten die „Barfleas“ zum Jazz auf...
...und dann gab's schließlich auch den titelgebenden Spargel
Wenn es ums Wohnen und Bauen geht, ist die Anwesenheit für den Stadtrat für Stadtentwicklung natürlich Pflicht. Wenn es hingegen um Unternehmen und Unternehmer im Bezirk geht, darf wiederum der Wirtschaftsstadtrat auf gar keinen Fall fehlen. Michail Nelken (links) ist beides - war aber trotzdem nur einmal da.
Eine ganz kurze Anreise hatte Econcept-Geschäftsführer
Rainer Bahr (rechts im Bild).
Der KolleBelle-Erbauer hat sein Büro im Hinterhaus der GEWOBAG-Niederlassung.
Auch nicht weit hatte es Ingo Woesner ("Woesner-Brothers").
Er kam kurz aus der Schönhauser Allee herüber, wo er zusammen mit seinem Bruder Ralf in einem kleinen, provisorisch hergerichteten Studio die letzten Szenen seines neuen Films abdreht.
Ursache des Lachausbruches von Christine Limberg, Vorsitzende des Wirtschaftskreises Pankow, war sicher nicht der Fotograf.
Womöglich...
...hatte sie gerade einen Clown gesehen.


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