Die Betroffenenvertretung ist tot – es lebe das Bürgerforum!
Mit der Aufhebung der Sanierungssatzung für das Bötzowviertel ist zugleich auch die rechtliche Grundlage für die Betroffenenvertretung entfallen. Da aber nach Ansicht von nun ehemaligen Betroffenenvertretern Bürgerbeteiligung und Bürgervertretung nicht allein für Sanierungsgebiete nötig sind, riefen sie zur Gründung eines „Bürgerforums“ auf. Immerhin fünfzehn interessierte Anwohner erschienen daraufhin am Sonntag in den Räumen der ehemaligen Betroffenen-
vertretung, um ihr Interesse an einer Mitarbeit kund zu tun. Besonders erfreut war Klaus Lemmnitz, bis dato Sprecher der
Betroffenenvertretung, darüber, dass er nicht nur alt-
bekannte Gesichter erblickte. So war etwa die ehemalige Hamburgerin Wiebke Franken in das Ladenlokal in der Käthe-Niederkirchner-Straße gekommen, um sich in ihrem neuen Kiez miteinzubringen.
Nach erfolgtem Gründungsbeschluss kam die Forums-
mitglieder überein, künftig unter dem Dach des Bürger-
vereins Pro Kietz zu wirken. Desweiteren wurde be-
schlossen, bisher zwar frei stehende, aber vom Bezirks-
amt nicht freigegebene Räume im Haus der Kurt-
Tucholsky-Bibliothek in der Esmarchstraße für die Arbeit des Bürgerforums zu nutzen.
Das nächste Treffen wurde für den 21. August vereinbart.




