Das „BMW Guggenheim Lab“ wird seinen Berliner Standort auf dem Gelände des Pfefferbergs haben. Das gaben heute (Donnerstag) Richard Armstrong, Direktor des Solomon R. Guggenheim Museum and Foundation, und Frank-Peter Arndt, Mitglied des Vorstands, BMW AG, bekannt.
Das „Guggenheim Lab“ ist ein mobiles Archtekturprojekt, das innerhalb von sechs Jahren in neun Städten Amerikas, Europas und Asiens auf- und wieder abgebaut werden soll. In jenem Kunstgebäude sollen Vertreter verschiedenster Disziplinen Ideen für das zukünftige Leben in Großstädten diskutieren. Seine Premiere feiert das „Guggenheim Lab“ am 3. August 2011 in New York; im nächsten Jahr ist dann Berlin an der Reihe. Mit einer Anfang Juli freigeschalteten Website (bmwguggenheimlab.org) und einer Vielzahl von Online-Communities können Interessierte dann an diesem Projekt auch weltweit teilhaben.
Als einen wichtigen Entscheidungsgrund für den Standort Pfefferberg wird seitens der Initiatoren die Zusammenarbeit mit der Galerie AEDES genannt. AEDES ist nicht nur Ausstellungsort, sondern sieht seine Aufgabe auch darin, „Baukultur und Architektur in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken sowie architektonische Visionen, nachhaltige urbane Konzepte, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur darzustellen und zu vermitteln.“ AEDES ist weltweit mit zahlreichen Galerien und Kulturinstitutionen vernetzt.
Dem Vernehmen nach wurde zwischen Guggenheim und AEDES bereits ein Vertrag unterzeichnet.
Über den möglichen Standort des Guggenheim Labs hatte es vor einiger Zeit einige Verwirrung gegeben, nachdem etliche Zeitungen offenbar ungeprüft die unzutreffende Meldung eines Internetportal verbreiteten, das Guggenheim Lab werde an der Kastanienallee errichtet. „Kastanienallee is not one of the locations under consideration for the BMW Guggenheim Lab“, erkärte dagegen die Guggenheim Stiftung in einem der Berliner Senatskanzlei am 25. Mai übermittelten Schreiben, das der Prenzlberger Stimme vorliegt.




