Rund zweihundert Menschen – vom Vorschulkind bis zum Pensionär – protestierten heute (Montag) um 18 Uhr vor der Schwimmhalle an der Thomas-Mann-Straße gegen die dauerhafte Schließung der Sporteinrichtung. Zu dem Prostest aufgerufen hatten mehrere Sportvereine, die in der Thomas-Mann-Straße normalerweise ihr Training abhalten. Die Halle diente ausschließlich dem Schulschwimmen und dem Vereinssport sowie der Ausbildung von Rettungsschwimmern des Deutschen Roten Kreuzes.
Kurz nach der turnusmäßigen Schließung zum Beginn der Sommerferien Anfang Juli erklärten die Berliner Bäderbetriebe (BBB), die Halle nicht wieder zu öffnen. Als Grund wurden schwerwiegende bauliche Mängel benannt.
Der bauliche der fragile bauliche Zustand der Schwimmhalle ist seit längerem bekannt. Vor einigen Jahren sollte das Bad
mit bereitstehenden Fördergeldern von Grund auf saniert werden. da aber zu jenem Zeitpunkt die Eigentumsverhält-
nisse des Grundstückes, auf dem sich der Bau befindet, nicht abschließend geklärt waren, wurden die Gelder zu einer anderen Schwimmeinrichtung umgeleitet. Von der Schließung der Sporteinrichtung sind über 2.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen. Gegenüber der Prenzlberger Stimme hatte ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe erklärt, dass die Halle mindestens die nächsten eineinhalb Jahre geschlossen bleibe, weil vorher eine Sanierung wenig wahrscheinlich sei. Die Sportvereine wollen dies nicht hinnehmen.
Am 25. August findet um 18 Uhr im Quartierspavillon in der Thomas-Mann-Straße Podiumsdiskussion mit Verantwortlichen der Bäderbbetribe und des Bezirksamtes statt..
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