Säulenkunst in Prenzlauer Berg

© Foto: BA Pankow/Tobias Schietzelt

Nachdem die Parksäulenbekunstung mehrhals verschoben wurde, war es am Donnerstag endlich soweit: Mit der Enthüllung eines Ticketspenders, der vor dem Haus Ystader Straße 11 Parkwillige zum Geldeinwurf einlädt, wurde die erste Berliner Parkraumbewirtschaftungssäulenkunst-
ausstellung eröffnet. Die Enthüller waren Schüler der „Schule am Falkplatz“, von ihnen stammte auch das Motiv an jener Säule.
Doch sie waren nicht die einzigen, die sich an dem vor über einem Jahr ausgerufenen Wettbewerb wider des schnöden Einheitsblaus der Parkscheinautomaten beteiligt hatten.

© Foto: BA Pankow/Tobias Schietzelt

Genau 57 Entwürfe gingen beim Bezirksamt ein und 21 davon fanden schließlich die Gnade einer Jury. Danach, so das Bezirksamt in einer Pressemitteilung, wurde „ein Konzept zur Verteilung im Ortsteil entwickelt. Nun zieren die Klebefolien verschiedene Parkscheinspender im Gleimviertel sowie entlang der Kollwitz- und Greifenhagener Straße.“ Was das für ein Konzept gewesen ist und warum dessen „Entwicklung“ Monate dauerte, wurde leider nicht mitgeteilt.
Wie dem auch sei – der zuletzt heftig in Kritik geratene Ordnungsstadtrat Jens-Holger Kirchner hatte endlich mal wieder einen Grund zum Lächeln. Und für Autofahrer gilt:
Das Lösen eines Parkscheins wird zwar nicht billiger – aber womöglich schöner.

 

Die Standorte der Kunstsäulen sowie die Namen der Schöpfer findet man hier===>


 

 

 



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