Pankower Abgeordnete Sandra Scheeres wird Schulsenatorin

Die Pankower SPD-Abgeordnete Sandra Scheeres wird die neue Berliner Bildungssenatorin. Sie wurde heute (Montag) Nachmittag vom Landesvorstand und der Abgeordnetenhausfraktion ihrer Partei für dieses Amt nominiert.
Sandra Scheeres wurde 1970 in Düsseldorf geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin und studierte an der Universität Düsseldorf Pädagogik. Seit 1993 gehört sie der SPD an. 2001-2006 war sie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Abteilung Pankow Süd. Im Jahr 2006 holte sie erstmalig das Direktmandat des Pankower Wahlkreises 5, das sie bei den Wahlen vom 18. September erfolgreich verteidigte. In der vorangegangenen Legislaturperiode war Sandra Scheeres Jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Sandra Scheeres tritt die Amtsnachfolge von Jürgen Zöllner an, der nicht mehr zur Verfügung stand.

Des weiteren nominierten Fraktion und Vorstand der SPD Dilek Kolat für das Amt der Senatorin für Arbeit, Frauen, Integration; SPD-Landeschef Michael Müller übernimmt von Ingeborg Junge-Reyer das Ressort Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr, Umwelt. Der parteilose Finanzsenator Ulrich Nußbaum soll im Amt verbleiben.

 

 

 

 



Kommentar zu “Pankower Abgeordnete Sandra Scheeres wird Schulsenatorin”

  1. Elke Riedel

    Apr. 25. 2012

    Eigendlich ist anzunehmen, daß die in den vergangenen Jahrzehnten geführten Debatten über das deutsche Bildungssystem auch einmal Änderungen zum Positiven bringen würden. Als geradezu vom Optimismus besessene und auch vedammte Mutter dreier Kinder, werde ich aber seit Jahren fast täglich vom Gegenteil überzeugt. Unser letztes Kind, ein junger Mann, inzwischen fast 20 Jahre alt, hat einen Makel, er ist Lagastheniker und leider auch mit dem
    Phänomen Diskalkulie geschlagen. Gesetze und Bestimmungen gibt es reichlich, alles unverbindlich. Alle Welt ist in der Lage und berechtigt, festzustellen und vernichtende Festlegungen zu treffen. Alle Wissenschaftler, die sich mit genannten Erscheinungen befassen, stecken in den sogenannten Kinderschuhen, was die Erforschung der Ursachen genannter Naturen betrifft. Das Arbeitsamt und sein psychologischer Dienst aber spielen Lieber Gott und legen mit zweifelhaften Tests fest, wie die Welt für einen Betroffenen auszusehen hat. Festgelegt wird ein Weg der Berufsvorbereitung. Alles schön, nur leider nicht gut. Der Senat legt fest, welche Berufsschule besucht wird. Als die endlich bestimmt ist, findet genau das nicht statt, was ein Legatheniker usw. braucht. Deutsch, ich rede nicht einmal von speziellen Übungsprogrammmen. Ganz zu schweigen von einem gehaltvollen oder überhaupt einem Matheunterricht. Auch der Träger der Berufsvorbereitung ist nicht in der Lage entsprechende Förderungen bereitzustellen. Es mangelt offensichtlich an oder am Parsonal. Ein Praktikum, welches aus eigener Kraft organisiert wurde, muß in der Woche unterbrochen werden, um in einem anderen Stadtteil Übungsblätter abzuholen. Keine speziellen Übungen, aber immerhin. In der kommenden Woche ist die Förderung völlig in Frage gestellt, es wird nicht einmal mehr jemanden geben, der sich rein praktisch mit einer solchen Aufgabe befassen kann. Es soll eine Vorbereitung sein, die unseren Sohn in die Lage versetzen soll, überhaupt eine Ausbildung machen zu können. Als Familie hatten wir im Wissen, dass Hilfe erforderlich sein wird, schon bereits zwei überbetriebliche Einrichtungen gefuden und kontaktiert, mit dem Ergebnis unseren Sohn zu übernehmen und mit dem entsprechenden Förderunterricht usw. zu unterstützen. Das Arbeitsamt war andere Meinung und verordnete genannte Berufsvorbereitung. Und eines muß noch gesagt werden, es bringt nichts, dieses ganze Dilemma einigermaßen übersichtlich und verständlich in eine schriftliche Form zu bringen. Es ist kaum noch möglich, in dieses ganze Chaos überhaupt noch eine Übersicht zu bringen. Wichtig ist, dass Sie sich als Senatorin an die vorderste Linie begeben und feststellen, was mit den bereitgestellten materiellen Mitteln passiert, wie effektiv der Einsatz der Finanzen erfolgt. Es ist mir ein ganz großes Bedürfnis, mit Ihnen persönlich zu sprechen, um festzustellen, ob wir überhaupt von den gleichen Dingen sprechen. Außerdem wäre unsere gesamte Familie dankbar, endlich verbindliche Hilfen für unseren ausbildungswilligen Jungen zu bekommen, die ihm eine glückliche, selbstbestimmte und unabhängige Zukunft sichern. So wie bisher agiert wurde und zwar seit der Grundschule, ist ein Weg in die sozialen Netze programmiert. Das Furchtbare, jeder auf diesem Weg Entscheidende, übernimmt nicht geringsten Teil an Verantwortung für diesen verhängnisvollen Weg. Es gibt genug Alibis und Versteckmöglichkeiten. Ausbaden müssen die betroffenen jungen Leute diese Lage. Diese mehr als zweifelhaften Schulkarieren haben große Folgen. Aus den Augen aus dem Sinn. Die vielen Analphabeten und ungelernten Menschen in einem so industriealisierten Land wie dem unseren, haben Gründe. Ich bin so fordernd und wünsche eine Antwort, was wird aus der Bildung? Oft beschleicht mich der ungeheuerliche Gedanke, gute Bildung für die Masse des Volkes ist nicht erwünscht. Ich erwarte in der Hoffnung auf Ihre gute Ausbildung und Ihr löbliches Engagement in der Politik eine Antwort auf die vielen Fragen. Über ein persönliches Gespräch wäre eine ganze Familie sehr dankbar und glücklich. Elke Riedel Telefonisch zu erreichen unter 01715176324

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