Eigentlich sind die Bezirkspolitiker…
…derzeit voll und ganz mit den Haushaltsaufstellungen für die Jahre 2012/13 beschäftigt. Da versuchen sie, das Geld, das nicht da ist, gleichmäßig auf all die Ressorts und Posten zu verteilen. Und weil jener Vorgang in die Karnevalszeit fällt, nennt man ihn auch Bütt-Getierung…
Das, was an Zeit dann noch übrig bleibt, nutzen die Stadträte und …innen, um einer alten Leidenschaft zu frönen – der Abhaltung von Bürgersprechstunden.
Lioba Zürn-Kasztantowicz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, öffnet am Donnerstag, dem 16. Februar ihre Pfortrn. An diesem Tag steht sie von 15 bis 17 Uhr für Fragen, Mitteilungen oder Beschwerden Pankower Bürger zur Verfügung. Ort des Gespräches ist wie immer der Raum 333 im Haus 2 des Prenzlauer Berger Bezirksamtsgeländes in der Fröbelstraße. Eine vorherige Anmeldung ist sinnvoll und wird daher erbeten – telefonisch unter der Nummer 90295 5301 oder aber per e-mail an die Adresse lioba.zuern-kasztantowicz@ba-pankow.verwalt-berlin.de.
Am selben Tag, also ebenfalls am Donnerstag, dem 16. Februar, hält auch Christine Keil, Stadträtin für Jugend und Facility Management, ihre Bürgersprechstunde ab.
Das Gespräch findet traditionsgemäß von 16 – 18 Uhr im Raum 116 des ehemaligen Rathauses Weißensee statt. Das Weißenseer Rathaus befindet sich, wie der Name schon sagt, in Weißensee, und zwar in der Berliner Allee 252-260 Auch hier ist eine Anmeldung erforderlich – entweder telefonisch unter der Nummer 90295 7301 oder aber per e-mail an die Adresse christine.keil@ba-pankow.berlin.de.
Torsten Kühne, Bezirksstadtrat für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice steht schließlich am Montag, dem 20. Februar für das Gespräch mit dem Bürger bereit. Und weil Torsten Kühne die Wandersprechstunde erfunden hat (keine Bürgersprechstunde zweimal am selben Ort!) findet die Unterhaltung von Bürger zu Politiker diesmal in der Bettina-von-Arnim-Bibliothek, Schönhauser Allee 75 (das ist direkt am S-Bahnhof). Und zwar von 15-17 Uhr. Eine Anmeldung ist auch hier vonnöten – entweder telefonisch unter 90295 6301, per Fax unter 90295 6302 oder aber per E-Mail an torsten.kuehne@ba-pankow.berlin.de
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Zeitzeugen im Fokus – Rosemarie Pumb
Der schwierige Umgang mit dem Thema „Euthanasie im 3. Reich“ steht im Mittelpunkt eines Schülerprojekts der Hufelandoberschule mit dem WeTeK – Medienkompetenzzentrum und dem Pankower Jugendamt. Gemeinsam mit der Filmemacherin Alexandra Weltz recherchierten SchülerInnen der 10. Klasse der Hufelandoberschule Berlin Buch zu diesem Thema im Rahmen eines Projektes und erstellten eine Kurzdokumentation. So führten sie während eines Medienpraktikums auch Gespräche mit der 1931 geborenen Rosemarie Pumb, deren Engagement und Recherche zum Thema Euthanasie während des Nationalsozialismus von größtem Interesse war. Sie hatte viele Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend zu berichten. Als eine der AutorInnen des „Bucher Boten“ dürfte sie vielen Buchern schon bekannt sein. Zur Vorstellung und Diskussion des filmischen Projektergebnisses sind Interessierte herzlich eingeladen am Mittwoch, dem 8. Februar 2012 um 18 Uhr in die Stadtteilbibliothek Berlin-Buch -Schlossparkpassage, Wiltbergstr. 19 – 23, direkt am S-Bahnhof Buch. Die Idee zum Projektinhalt kam aus dem Bezirksamt Pankow – Jugendamt und konnte in Kooperation mit WeTeK – Medienkompetenzzentrum Pankow und vielen weiteren Unterstützern umgesetzt werden. Das Projekt wurde gefördert durch „respectABel“ und bereits beim Jugendforum Berlin im Abgeordnetenhaus Berlin gezeigt. Ein Blog des Projekts ist bereits zu sehen unter:
http://rechercheberlinbuch.wordpress.com
Hier sind auch Interviewsequenzen mit Rosemarie Pumb zu sehen, aus denen das Bild zu diesem Hinweis entnommen wurde.
„Viele Baustellen aber wenig neue Einschränkungen in 2012“
Über das Ergebnis der Baustellenkoordinierungsrunde, an der neben den bauenden Ämtern auch BVG, S-Bahn, Senatsverwaltung, Verkehrslenkung und die Leitungsbetriebe (also: Wasserbetriebe, Vattenfall, Telekom etc.) teilnahmen, teilt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner mit:
Wie bereits berichtet, wird während der Osterferien vom 7. – 17. April 2012 zwischen Pankow und Stadtmitte bzw. Rosa-Luxemburg Platz der Bahnverkehr zur Errichtung eines neuen Stellwerkes komplett unterbrochen. Zudem sperrt die S-Bahn den nördlichen Ring komplett von Schönhauser Allee über Ostkreuz bis Neukölln vom 30.03. – 16.04.2012. Die BVG prüft in diesem Zusammenhang eine Taktoptimierung für die entlastenden Tram-Linien.
Die Berliner Wasserbetriebe kündigten an, in den Siedlungsbieten sowohl zahlreiche Baustellen fertig stellen und auch neue beginnen zu wollen. Ein zweistelliger Millionenbetrag stünde hierfür zur Verfügung.
Bei einigen Straßenbaumaßnahmen ist indes ein Ende abzusehen.
Die Pasewalker Straße ist fast fertig, an der Oderberger Straße werden Restarbeiten im Frühjahr abgeschlossen sein und in der Berliner Straße soll die Einbahnstraßenregelung Mitte des Jahres aufgehoben werden.
Planmäßig begonnen wird in den nächsten Monaten mit dem 2. Bauabschnitt der Friedrich-Engels-Straße und fortgeführt der 2. Bauabschnitt der Blankenburger Straße.
Andauern werden die Arbeiten an der Schönholzer Brücke sowie am U-Bahnhof Vinetastraße, wo ab März eine Vollsperrung der Berliner Straße erforderlich ist.
Die Leitungsbetriebe kündigten an, überwiegend im Gehwegbereich, bzw. im Straßennebennetz und kaum in offener Bauweise ihr Netz zu erneuern, so dass es diesbezüglich zu keinen nennenswerten Behinderungen kommen sollte.
Die Arbeiten in der Stargarder Straße sowie der unterirdische Rohrvortrieb der Fernwärme- und der Abwasserdruckleitung in Prenzlauer Berg werden andauern.
Es wurde angeregt, rechtzeitig mit den Verantwortlichen der Großprojekte auf dem Gelände der Bötzow-Brauerei und an der Saarbrücker Straße in Kontakt zu treten. Zudem wurde seitens des Bezirksamtes maximale Rücksichtnahme auf die Stadtbild prägenden Platanen an der Kreuzung Oderberger Straße/Schönhauser Allee gefordert, deren Wurzelwerk nicht beschädigt werden dürfe.
Wegen der Erneuerung zweier Bahnbrücken am nördlichen Berliner Ring am Himmelfahrt- und Pfingstwochenende kommt es dort allerdings zu Einschränkungen und Umleitungen für Autofahrer.
Sozialstudie für den Helmholtzplatz
Das Sanierungsgebiet Prenzlauer Berg- Helmholtzplatz wird nach der Planung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Jahr 2012 förmlich aufgehoben. In diesem Zusammenhang haben das BA Pankow und die Sanierungsbeauftragte S.T.E.R.N. GmbH eine Sozialstudie beauftragt. Ziel der Studie ist es, den Sanierungsprozess zu analysieren und zu erfahren, wie die Bewohnerinnen und Bewohner die Entwicklung ihres Wohngebiets beurteilen. Zugleich sollen eventuell bestehende Handlungserfordernisse für die weitere Gebietsentwicklung ermittelt werden. Dafür wird mittels eines Fragebogens eine Haushaltsbefragung vom beauftragten Büro ASUM GmbH im Januar und Februar 2012 durchgeführt.
Finanzierung für den Sporthallenbau der Heinrich-Roller-Schule gesichert
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilte dem Bezirksamt mit, dass das Projekt „Neubau einer Sporthalle für die Heinrich-Roller-GS“ als noch erforderliche Maßnahme zur Erreichung der Sanierungsziele anteilig aus Einnahmen aus Ausgleichsbeträgen finanziert werden soll. Nach Reduzierung der Fördermittel durch die Senatsverwaltung auf 587.000 Euro zugunsten von Tiefbaumaßnahmen im ehemaligen Sanierungsgebiet Kollwitzplatz, war eine Finanzierungslücke entstanden. Die Senatsverwaltung stimmte daher zu, die Errichtung der Sporthalle mit geschätzten Gesamtkosten von 4,35 Millionen Euro mit einem Anteil von 3,763 Millionen Euro aus Ausgleichsbeträgen zu finanzieren.





