Wahlkampf, Haushaltssperre…
…oder der kellertiefe Absturz von Hertha BSC: Das alles sind Erignisse, die – mal mehr, mal weniger überraschend – für eine kurze Zeit über einen hereinbrechen, ohne dass man sie wirklich gebrauchen könnte. Aber es gibt auch ein paar Dinge, die unbeeinflusst von aller Art Unbill und Fährnissen Ewigkeitsbestand besitzen. Dazu gehören ohne Zweifel die zu Recht so beliebten Bürgersprechstunden der Bezirksamtsmitglieder.
Wer allerdings noch in diesem Monat Bezirksbürgermeister Matthias Köhne sprechen möchte, der sollte sich herzlich sputen, denn seine Sprechstunde findet bereits am Dienstag, dem 6. März 2012 von 16 bis 18 Uhr statt. Wessen Anliegen jedoch noch ein wenig Zeit verträgt, der möge sich besser den 3. April 2012 vormerken. Da steht das Bezirksoberhaupt zur selben Uhrzeit erneut bereit. Treffpunkt ist sowohl als auch der Raum 133 des Rathauses Pankow in der Breite Straße. Um Anmeldung wird in beiden Fällen gebeten – per Telefon unter der Nummer 90295-2301 oder per e-mail an kerstin.firyn@ba-pankow.verwalt-berlin.de.
Nur einen Tag später lädt auch Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Jens-Holger Kirchner zur Bürgersprechstunde ein.
Am Mittwoch, dem 7. März 2012 von 15 – 18 Uhr wird er in der anheimelnden Atmosphäre seines Dienstsitzes in der Darßer Straße 203 in 13088 Berlin erwartungsfroh der Bürger harren, die da kommen und sprechen wollen. Und weil das oft mehr als einer oder zwei sind, ist auch hier aus Koordinationsgründen eine Anmeldung hilfreich, die ebenfalls telefonisch (90295-8520) oder elektronisch (jens-holger.kirchner@ba-pankow.verwalt-berlin.de) erfolgen kann.
Am Donnerstag, dem 15. März 2012 ist 15 bis 17 Uhr dann die Reihe an Lioba Zürn-Kasztantowicz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, interessierten Bürgern ihr Gehör zu leihen. Zu leihen, wohlgemerkt – denn zu verschenken hat angesichts der Haushaltslage im Bezirksamt niemand mehr etwas. Ort des Gespräches ist wie immer der Raum 333 im Haus 2 des Prenzlauer Berger Bezirksamtsgeländes in der Fröbelstraße. Auch hier ist eine vorherige Anmeldung ist sinnvoll – telefonisch unter der Nummer 90295 5301 oder aber per e-mail an die Adresse lioba.zuern-kasztantowicz@ba-pankow.verwalt-berlin.de.
Seinem Ruf als Stadtrat a.W. (auf Wanderschaft) bleibt Torsten Kühne, zuständig für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice, auch in diesem Monat treu. Nachdem er seine vorangegangenen Sprechstunden in Buch und Weißensee abgehalten hatte, steht er am Montag, dem 26. März 2012 von 16 bis 18 Uhr in Prenzlauer Berg, genauer gesagt, in der Bibliothek am Wasserturm, Prenzlauer Allee 227-228 zur Verfügung. Anmeldungen zum Bürgergespräch werden aber weiterhin von seinem Büro entgegengenommen: Telefonisch unter 90295 6301, per Fax unter 90295 6302 sowie per E-Mail an die Adresse torsten.kuehne@ba-pankow.berlin.de .
23. März: Rote-Taschen-Rabatt
Es gibt Behauptungen, die sind dermaßen ideologiedurchtränkt, dass deren Wahrheitsgehalt auf den ersten Blick schwer zu überprüfen ist. Zu den harmloseren Darstellungen dieser Kategorie gehört die Klage, dass Frauen bei gleicher oder gleichwertiger Tätigkeit weniger als Männer verdienen.
Die Zahlen differieren zwar von Urheber zu Urheber etwas – doch die Aussage ist klar: Frauen an sich sind sowieso unterbezahlt, und befinden sie sich gar in Führungspositionen … – janz schlimm!
Nun ist zwar gerüchteweise zu vernehmen, dass die aktuelle Bundeskanzlerin keineswegs auch nur einen Cent weniger erhält, als ihr unzweifelhaft männlichen Geschlechts seiender Vorgänger. Und auch davon, dass die Gewerkschaften Tarifverträge nach Männlein und Weiblein getrennt abschließen, wurde bisher noch nichts berichtet. Aber sei’s drum – des Menschen Brille (vor allem die ideologische) ist sein Himmelreich.
Um also gegen die vermeintliche oder tatsächliche Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, wird alljährlich am 23. März der „Equal Pay Day“, der Gleich-Bezahl-Tag begangen. Frauen, die an jenem Tag mit einer roten Tasche in einem an der Aktion beteiligten Geschäft einkaufen, erhalten dort einen Rabatt von 23 Prozent.
In einer Mitteilung des Bezirksamtes heißt es dazu:
In Berlin rufen die bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit dem FrauenComputerzentrumBerlin e.V. und den Frauen des Business and Professionell Women Germany – Club Berlin, Unternehmen, Geschäfte, Restaurants, Cafe’s dazu auf, Frauen am 23. März einen Rabatt von 23 Prozent einzuräumen. Auf einer extra geschalteten Internetseite unter www.23-prozent.de werden die Adressen der Unternehmen veröffentlicht.
Wer sich an der Rabattaktion beteiligen möchten, kann seine Kontaktdaten per Mail an die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes Pankow: heike.gerstenberger@ba-pankow.verwalt-berlin.de, Telefon: 90295 2305 schicken.
Übrigens: Die Prenzlauer Berger Teilnehmer der Vorjahresaktion zeigten sich erfreulich unideologisch. Gegenüber der Prenzlberger Stimme versicherten sie seinerzeit, auch Männern einen Rabatt zu gewähren – selbst dann, wenn sie ohne eine rote Tasche unterwegs wären…
Familienfreundlicher Betrieb Pankow 2012 gesucht
Den Wettbewerb „Familienfreundlicher Betrieb Pankow“ startet das Bezirksamt Pankow zum 1. März 2012. Gesucht werden Unternehmen, die ihre und Mitarbeiterinnen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. Bewerben können sich Firmen,die zum Beispiel . familienfreundliche flexible Arbeitszeiten haben, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finanzielle oder organisatorische Unterstützung bei der Kinderbetreuung bzw. der Betreuung von Angehörigen anbieten oder Alleinerziehende bei der Personalentwicklung besonders berücksichtigen. Pankower Unternehmen können ihre Wettbewerbsunterlagen vom 1. März bis 30. Juni 2012 beim Bezirksamt Pankow einreichen. Der Preis für das beste Unternehmen ist mit 1.000 EUR dotiert und wird in diesem Jahr von der Maria Heimsuchung Caritas Klinik Pankow gestiftet. Die feierliche Preisverleihung wird am 23. Oktober 2012 im Rathaus Pankow sein. Die Wettbewerbsunterlagen stehen im Internet unter www.familienfreundlicher-betrieb-pankow.de , wo später auch alle nominierten Unternehmen verlinkt werden. Die Nominierten erhalten zudem die Möglichkeit, sich im Foyer des Rathauses für zwei Wochen zu präsentieren. Weitere Infos bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Pankow, Heike Gerstenberger, Telefon 90295 2305, E-Mail: heike.gerstenberger@ba-pankow.verwalt-berlin.de.





