Dass die BMW-Reklameveranstaltung namens „BMW Guggenheim Lab“…“
…nun doch nach Prenzlauer Berg kommt, hat bei Teilen der Bezirkspolitik derartig heftige Begeisterungsstürme ausgelöst (siehe unten), dass zu fürchten steht, die Umsiedlung der Verwaltung aus der Fröbelstraße wird auf dem Pfefferberg enden. Doch zumindest die traditionellen Bürgersprechstunden der Bezrksamtsmitglieder finden auch künftig an den gewohnten Orten statt.
Bei Torsten Kühne, Stadtrat für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice, heißt das: In einer Bibliothek. Und so wird er am Montag, dem 16. April 2012 von 16 bis 18 Uhr die Pankower Bürger wieder zum Gespräch in die Bibliothek am Wasserturm, Prenzlauer Allee 227-228 einladen. Auch wenn man sich dort eine mögliche Wartezeit mit dem Lesen eines guten Buches verkürzen kann, ist eine Anmeldungen zur Vermeidung derselben (also: der Wartezeit, nicht der Bücher!) auf alle Fälle von Vorteil. Das geht sowohl telefonisch unter 90295 6301, per Fax unter 90295 6302 oder per E-Mail an die Adresse torsten.kuehne@ba-pankow.berlin.de .
Am Donnerstag, dem 19. April 2012 hat dann Lioba Zürn-Kasztantowicz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport die Zeit zwischen 15 und 17 Uhr für das Anhören der Sorgen, Nöte und Wünsche der Pankower reserviert. Auch hier hat sich der Ort des Geschehens nicht verändert: Die Sprechstunde findet nach wie vor im Raum 333 des Hauses 2 auf Prenzlauer Berger Bezirksamtsgeländes in der Fröbelstraße statt. Eine vorherige Anmeldung wird auch hier erbeten – enweder mit dem guten alten Telefons unter der Nummer 90295 5301 oder aber per e-mail an lioba.zuern-kasztantowicz@ba-pankow.verwalt-berlin.de.
Christine Keil, Stadträtin für Stadträtin für Jugend und Facility Management, beschließt dann am Donnerstag, dem 26. April 2012 den Reigen der Bürgersprechstunden der Pankower Regierungsmitglieder des Monats April.
Sie tut das in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in ihrem Dienstsitz im ehemaligen Rathaus Weißensee in der Berliner Allee 252-260 Zimmer 116. Eine Anmeldung wäre auch hier günstig: Entweder per Telefon unter der Nummer 90295 7301 oder aber per e-mail an die Adresse christine.keil@ba-pankow.verwalt-berlin.de
Willkommensgruß an BGL (1)
Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne hat die Entscheidung, das „BMW Guggenheim Lab“ auf dem Pfefferberggelände aufzubauen, begrüßt.
In einer Pressemitteilung erklärte er: „Ich finde es großartig, dass sich die Veranstalter für Berlin, für unseren Bezirk und für diesen Ort entschieden haben. Kaum ein anderer Ortsteil der Hauptstadt hat nach dem Fall der Berliner Mauer eine derartig rasante Entwicklung genommen, wie Prenzlauer Berg. Auch weil die Diskussion über die Licht- und Schattenseiten dieser Metamorphose weiter anhalten wird, ist der Standort für das Guggenheim Lab genau der richtige Ort“.
Im Berliner Kontext, so heißt es in der Pressemeldung weiter, wird gerade auch das Thema Gentrifizierung, die Verdrängung eingesessener Bevölkerung durch steigende Mieten, einen Themenschwerpunkt des Dialogprojektes sein.
Willkommensgruß an BGL (2)
Auch Torsten Kühne, Bezirksstadtrat für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice, verleiht seiner Freude über das den Aufenthalt des BMW Guggenheim Lab in Prenzlauer Berg öffentlich Ausdruck.
„Der weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannte Kulturstandort Pankow ist der ideale Ort für das renommierte Kulturprojekt“, erklärte der Stadtrat am Mittwoch.
„Die Station des BGL in Berlin“, so Torsten Kühne weiter, „eröffnet die Chance, über viele Fragen der modernen Urbanität zu diskutieren – von Architektur, Kunst, Design, Wissenschaft, Bildung bis zu Nachhaltigkeit. Der offene Diskurs in der Berliner Stadtgesellschaft darf dabei durch niemanden in Frage gestellt werden. Die Unterdrückung einer lebendigen – und auch kontroversen – Debatte schadet nicht nur dem Bild Berlins als weltoffener Metropole, sondern auch unserer demokratischen Gesellschaft. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und gilt auch für die Initiatoren des BGL.“
50. Rathauskonzert im Rathaus Pankow (2)
Am Montag, dem 16. April 2012 um 19.30 Uhr wird es im Rathaus Pankow, Breite Straße 24a-26, 13187 Berlin, das 50. Konzert in der Reihe der Rathauskonzerte geben. Die Programme dieser Veranstaltungen sind vielfältig und bunt gemischt. Jedes Konzert hat seine individuelle Art, ganz im Sinn des Dichters Stefan Zweig: „Nur wo wahrer Enthusiasmus für die Kunst besteht, fühlt sich der Künstler wohl, nur wo man viel fordert von der Kunst, gibt sie viel.“
Anlässlich des 50. Jubiläumskonzert lädt der Pianist Franz Vorraber ein zu einer musikalische Reise nach Wien mit Werken von Franz Liszt, Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart und Sergej Rachmaninoff.
Dieses Konzert ist zugleich der Start einer großen Spendenaktion unter dem Motto: „Flügel für’s Rathaus Pankow“. Um auch weiterhin Rathauskonzerte in hoher Qualität anbieten zu können, wird dringend ein größerer Konzertflügel benötigt. Weitere Informationen: www.musikschule-pankow.berlin.de
Die Eintrittskarten für das Klavierkonzert kosten 9,- Euro, für Senioren 6,- Euro und für Studenten 3,- Euro. Kartenvorbestellung: 030 44 65 18 70; ms113@ba-pankow.verwalt-berlin.de
Türkische Filmwoche Berlin in Prenzlauer Berg
Die türkische Filmwoche Berlin, die erstmals in Prenzlauer Berg stattfindet, wird am Donnerstag, dem 19. April 2012, um 19.30 Uhr, vom Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne, eröffnet. In diesem Jahr wird das 10. Jubiläum gefeiert. Es werden 29 aktuelle türkische Spiel- und Dokumentarfilme präsentiert. Im Fokus steht die Stadt Istanbul, deren Alltag zwischen Mythos und Megacity in zwei Dokumentarfilmen reflektiert wird.
Die Türkische Filmwoche hat sich zu einem interkulturellen Event entwickelt, das den kulturellen Austausch und die politische Debatte zwischen Deutschland und der Türkei fördert und damit einen wichtigen Baustein zur gesellschaftlichen Partizipation türkischstämmiger Migranten bereitstellt. In diesem Sinne sei auf das Projekt „Cine Okul“ verwiesen, in dessen Rahmen der Veranstalter der Türkischen Filmwoche Berlin, Tiyatro Aktuel Berlin e.V., in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für Politische Bildung noch bis Oktober 2012 eine Auswahl türkischer Filme an Berliner Oberschulen zeigt und deren Macher zur Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern einlädt. Weitere Informationen: Gülçin Wilhelm (Pressesprecherin); gulcin.wilhelm@gmx.net; Tel. 0170 – 473 48 98, Selçuk Sazak (Leitung), Tel. 030 – 784 44 84. Türkische Filmwoche Berlin: www.tuerkischefilmwoche-berlin.de, Cine Okul: www.bpb.de/cineokul





