Es gibt Menschen, denen würde man sein letztes Hemd geben. Alexander Götz, Pankower SPD-Vorsitzender, beließ seine Oberbekleidung zwar am Körper, aber für Manfred „Manne“ Moldenhauer trennte er sich von der letzten Flasche seines Hochzeitssektes. Der Grund: Nach 22 Jahren Dienst als Geschäftschäftsführer der SPD von Pankow ging Manne in Pension. Manfred Moldenhauer ist ein Pankower Sozialdemokrat der ersten Stunde: Bereits 1989/90 war er beim Aufbau der Pankower SPD mit dabei. Doch er war nicht bloß Geschäftsführer, Manne war und ist ein Original, um das sich etliche Anekdoten ranken. Und die meisten davon sind wohl wahr…
Darüber hinaus ist er bei wirklich allen Flügeln der Pankower SPD gleichermaßen beliebt – ein Kunststück, das bei den Nordost-Sozis wohl kaum zweiter Funktionär zustande bringt. Und so gab es für ihn auf der Kreisdelegiertekonferenz minutenlange Standing Ovations. Und ’ne Abschiedsparty ist auch schon geplant.






Beobachter
Mai 09. 2012
Tja, lange hatte die Pankower SPD einen Geschäftsführer, den alle mochten – nun kommt einer, den alle nicht….
Wenn das ein Beitrag zur akutellen SPD-Personaldebatte sein soll, na dann prost Mahlzeit!
chekkah
Mai 10. 2012
So ein gequirlter Mist.
Erstens ist es nicht wahr, dass den neuen GF keiner mag und zweitens ist dieser Kommentar mal wieder ein schönes Beispiel, wie einige Genossen völlig normale und legitime interne Personaldebatten nach außen als Gezänk abqualifizieren und dabei in Kauf nehmen, dass die eigene Partei möglichst schlecht da steht. Man muss auch mal damit leben können, dass sich die eigene Meinung nicht durchsetzt. Auch das gehört zur Demokratie.
Beobachter
Mai 10. 2012
Die typische SPD-Binnensicht. Die angesprochene Demokratie wird die SPD nach diesen Macht-Spielchen 2017 in eine lange Opposition schicken – aber Hauptsache sie hat die Linkspartei links überholt. Doch links überholen ist im Stadtstraßenverkehr ja bekanntlich verboten.
Stöß, Schneider, Franke – die SPD geht in die Panke.
Scheeres, Rackles, Saleh – tun allen weh.
Götz, Böhning, Raziwill – und die Partei ist still.
tom
Mai 16. 2012
So unglaublich viel Unkenntnis ist ja unfassbar.