Bürgermeister hebt König hoch

001Sie waren etwas spät dran, die Majestäten aus dem Morgenlande. Und also schritten sie nicht etwa würdevoll zum Oberhaupte des Bezirkes daher, sondern stürmten geradezu durch die Gänge des Pankower Rathauses.
Die Eiligen drei Könige sozusagen.
Doch Bezirksbürgermeister Matthias Köhne war noch da (wo sollte er auch hin?) und so konnten die als Caspar, Melchior und Balthasar verkleideten Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Georg nicht nur ihr Lied vortragen, sondern den Bürgermeister auch um eine Spende bitten. Gesammelt wird in diesem Jahr für die Unterstützung der Gesundheitsbetreuung von Kindern in Tansania.

17Matthias Köhne, als Finanzchef des Bezirkes eher als knausrig bekannt, zückte unverzüglich seine Geldbörse. Die hinzu gekommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter taten es ihm gleich.
Und den traditionellen Segensschriftzug über der Tür gab es natürlich auch: 20*C+M+B+13.
Die “20″ und die “13″ stehen für das Jahr, der * für den Stern von Bethlehem und die drei + für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiligen Geist. CMB ist das Kürzel für “Christus mansionem benedicat” (Christus segne dieses Haus).
Allerdings befinden sich die Türbalken im Pankower Rathaus in einer Höhe, die für kleine Könige normalerweise nicht erreichbar sind. Also hob der Bürgermeister kurzerhand einen von ihnen hoch.

Daher auch die seltsame Überschrift.

 

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