Die Finanzierung für den Ausbau des “Lewaldpatz” genannten Areal zwischen Scherenberg-, Kugler- und Lewaldstraße zum Großspielplatz ist gesichert.
Wie das Stadtentwicklungsamt Pankow mitteilte, stehen ab 2015 die notwendigen Gelder für den Ankauf der Immobilie bereit.
Möglich wird der Kauf, weil neuerdings auch Mittel des Programms “Städtebaulicher Denkmalschutz” für den Erwerb von Grundstücken eingesetzt werden dürfen.
Das 2.500 Quadratmeter große Gelände, das gegenwärtig der Deutschen Post AG gehört, soll im Gegensatz zu früheren Planungen nicht mehr als “öffentliche Parkanlage mit Spielplatz” gestaltet, sondern fast vollständig zu einer Spielplatzanlage ausgebaut werden.
Die dafür benötigten Mittel werden ebenfalls aus dem “Städtebaulichen Denkmalschutz” bereitgestellt.
Im kommenden Jahr sollen die Planungen für den neuen Spielplatz im Rahmen der im Baugesetzbuch vorgeschrie-b
enen Beteiligung der Öffentlichkeit ausgelegt werden.
Voraussichtlich Anfang 2015 wird dann die Bezirksverordnetenversammlung über die Neugestaltung des Lewaldplatzes beraten.


Tagedieb
Okt. 23. 2013
Meine Güte,
weshalb noch ein Spielplatz? Ein Spielplatz, ob Großspielplatz oder nicht, ist noch teurer im Bau und Unterhalt, als die Grünfläche, so wie sie jetzt ist, zu erhalten. Man sollte einfach noch ein paar schattenspendende Bäume pflanzen und gut is! Weshalb müssen dann auch noch Gelder, die eigentlich für ganz andere Dinge gedacht waren (städtebaulicher Denkmalschutz), zweckentfremdet werden (auch wenn dies qua Gesetz jetzt nicht mehr so ist)? Hat hier jemand zu viel Geld? Oder denkt man sich, hey, von einem Spielplatz lassen sich herumlungernde Gestalten besser fernhalten? Was soll das?
Das Land Berlin hat kein Geld, die Bezirke sowieso nicht, und dann sollen hier zum einen Gelder für die Anlage eines neuen Großspielplatzes rausgehauen werden, dessen Unterhalt deutlich teurer ist als der Unterhalt einer Grünfläche bestehend aus Rasen und ein paar Bäumen drumherum? Man glaubt es kaum.