Strom wieder da
Seit Montag früh sind alle Dienststellen des Bezirksamtes wieder voll arbeitsfähig. Am Donnerstag und Freitag musste die Pankower Bezirksverwaltung ihre Arbeit weitestgehend einstellen, da es zu Kurzschlüssen infolge eines Wassereinlaufes
in die zentrale Verteiler-
station des Bezirksamtes in der Fröbelstraße gekommen war. Vom Ausfall des Telefon- und Computernetzes waren alle Dienststellen betroffen – in der Fröbelstraße verbrachte man darüber hinaus auch noch einen Teil der Zeit ohne elektrisches Licht. Nach Auskunft des Bereiches Immobilienservice des Bezirksamtes war ein Leck im Dach des Trafogebäudes die Ursache für den den Kurzschluss auslösenden Wassereinlauf. Entdeckt wurde die undichte Stelle erst, nachdem am Freitag-
nachmittag die Intensität des Regens zunahm und so das Rinnsal sichtbar wurde. Das Dach wurde daraufhin provisorisch abgedichtet und soll, sobald das Wetter es erlaubt, grundlegend erneuert werden.
Sprechstunde bei Stadtrat Kirchner
Der Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner, führt seine nächste monatliche Bürgersprechstunde am Donnerstag, dem 11. November 2010, von 16 – 18 Uhr im Dienstgebäude
Darßer Str. 203 in Weißensee durch. Um Anmeldung wird gebeten. Die kann erfolgen:
telefonisch unter 90295-8520
per Fax unter 90295-8537
per E-Mail: sabine.schoenbeck@ba-pankow.verwalt-berlin.de
es geht aber auch ganz altmodisch per Briefpost. Die Adresse lautet:
Bezirksamt Pankow von Berlin, Abteilung Öffentliche Ordnung, Bezirksstadtrat, Ortsteil Weißensee, PF 730113, 13062 Berlin
Ausstellung im Rathaus Pankow
Die Stadt Berlin war im Jahr 1933 mit etwa 100.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in der damaligen Reichshauptstadt. Gleich nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und in den Folgejahren wurden unerwünschte Bedienstete, vor allem Juden, Sozialdemokraten und Kommunisten, in der Haupt- sowie den Bezirksverwaltungen und den zahlreichen städtischen Betrieben versetzt, zwangspensioniert oder entlassen; oft hatte dies fatale Folgen für die Betroffenen und ihre Familien. Im NS-Jargon hieß das „Aufräumarbeiten“; die frei gemachten Stellen übernahmen in der Regel „alte Kämpfer“ der NSDAP. Die im Auftrag der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin durch die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und die Agentur BERGZWO erarbeitete Ausstellung „…auf dem Dienstweg – Die Verfolgung von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Stadt Berlin 1933 bis 1945“ dokumentiert exemplarische Einzelschicksale und beschreibt die Personalpolitik der Berliner Stadtverwaltung im nationalsozialistischem Kontext. Die Schau ist vom 10. – 30. November 2010 im Rathaus Pankow, Breite Str. 24A-26, 13187 Berlin, zu sehen. Geöffnet ist Mo. – Fr. 8 – 18 Uhr, Eintritt frei. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, dem 9. November 2010 um 17 Uhr in Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters Matthias Köhne, des BVV-Vorstehers Burkhard Kleinert und des Kurators, Dr. Christian Dirks, statt.





