Böller, Party und Tatütata

01Wenn auch am Brandenburger Tor größte Silvesterparty Deutschlands gefeiert wurde – die Ecke Danziger Straße/ Pappelalle/ Schönhauser Allee/ Kastanienallee war diesem Jahreswechsel die wohl mit Sicherheit meistbesuchteste Kreuzung der Stadt.
Gut eintausend Feierwütige standen da um Mitternacht rings um den Kreuzungsbereich herum, um mit großer Böllerei das neue Jahr zu begrüßen.
Als es dann Zwölfe schlug, hatte wenigstens jeder zweite Anwesende sein Feuerwerk ausgepackt und gezündet, so dass das Areal binnen kurzer Zeit in dichte Rauchschwaden eingehüllt war. Londoner Nebel am U-Bahnhof Eberswalder Straße…

07Und als hätte jemand den Wecker danach gestellt, begann mit dem neuen Jahr auch das große „Tatütata“: Feuerwehren und Krankenwagen bahnten sich im Fünf-Minuten-Takt den Weg über die Kreuzung. Vor Ort schien sich aber trotz des aus der Enge abgeschossenen Feuerwerks niemand verletzt zu haben.

Die „größte Indoor-Silvesterparty“ der Stadt (Eigenwerbung) wurde in der Kulturbrauerei gefeiert.
Noch bis weit nach Mitternacht standen die Wartenden in Trauben vor den Eingängen. Irgendwie kam dann aber doch noch fast jeder hinein.

27Während man auf sich dem Freigelände durchaus noch ohne ständigen Körperkontakt mit anderen Gästen bewegen konnte, platzten die 15 „Locations“ aus allen Nähten.

Im Kesselhaus war die Coverband „Right Now“ zugange, im „Frannz“ (nie werd‘ ich mich an das zweite „n“ gewöhnen) war die Hölle los.
Ganz hinten stand noch ein übergroßes „Schlagerzelt“, in das die Teens, bevor sie sich im „Soda“ den R’n’B-Bässen hingaben, ihre Altvorderen abladen konnten.

Party pur.

„Mööönsch, hier wirste schwanger und weeßt nich, von wem!“, rief leicht verzückt eine mit zig anderen in dem zuweilen unter Verstopfung leidenden Ein- und Ausgang des „Club 23“. Da wirds wohl ab Oktober einige Massen-Vaterschaftstests geben….

 

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3 Responses to “Böller, Party und Tatütata”

  1. Danke für die Pics, Prenzlberger 🙂 Mehr brauch man nich zu wissen …

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  2. Danke.lieber Olaf….super Bilder und ich mußte um 5 Uhr zur Arbeit

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  3. Silke

    Jan 12. 2014

    Die Bilder zeigen, warum dieser Böller-Unsinn aufhören muss. Jederzeit kann man sich verletzen, wenn aus der Menschenmenge heraus Feuerwerk abgebrannt wird – Knall-Traumata eingeschlossen. Die Fotos zeigen auch den entstandenen Feinstaub, der bewiesernermaßen Atemwegserkrankungen hervorruft und auch für Todesfälle verantwortlich ist. Die Umweltzonen sind gerade eingerichtet worden, um die Feinstaubbelastung in Innenstädten zu verringern. Überhaupt,die ganze Böllerei mit z.T. illegalen Bomben aus Polen, ist eine große Belastung für Haustiere. Wo bleibt der Tierschutz?

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