Nadelnde Straßenrandbegrünung

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001Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, liegt das Weihnachtsfest schon einige Wochen zurück und auch die große Geschenke-Umtauschwelle in den Kaufhäusern ist im Großen und Ganzen abgeebbt.
Weihnachtsbäume schienen jedoch vom Umtausch aus-
geschlossen gewesen zu sein – und so landeten die meisten von ihnen auf der Straße.
Manche liegen noch immer da.
Dabei handelt es sich nicht etwa um unansehnliche, hässliche Krücken, dessen Besitzer sich ihrer hätten schämen müssen. Im Gegenteil: Bei den meisten der zum Beispiel rund um den

003Wasserturm oder in der Wichertstraße liegenden Nadel-
bäume handelt es sich um ausgesprochen gut gewachsene Exemplare, die fast wie frisch gekauft wirken.
Vielleicht war das ja auch der Grund dafür, dass sie von der Berliner Stadtreinigung nicht wie viele ihrer Artgenossen dem Schredder zugeführt wurden. Sie sind einfach zu schade dafür.
Allerdings ist es natürlich unakzeptabel, wenn solche Schönheiten schnöde an den Straßenrand gedrängt werden. Und wirtschaftlich kurzsichtig erscheint es ebenfalls.
Denn spätestens ab Anfang Dezember ist der nächste Baum-Boom zu erwarten und die Preise für Zimmertannen werden wieder steigen. Wohl dem, der dann schon sein Bäumchen im Hause hat.
Oder auch zwei.
Oder drei.
Als Kapitalanlage sozusagen.

Also ran, liebe Leute: Das Geld liegt wieder einmal auf der Straße…
 

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Aus gegebenem Anlass wird hier auf einen Artikel aus dem Vorjahr verwiesen, dessen erschütternder Inhalt offenbar nichts an Aktualität verloren hat

 



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