Die Pankower Sozialdemokraten sollen selbst darüber entscheiden dürfen, wer künftig ihren Kreisverband anführt. Das hat der Geschäftsführende Vorstand des größten ostdeutschen SPD Kreisverbandes am vergangenen Montag beschlossen.
Etwas ähnliches wurde bereits anlässlich der Aufstellung des Bundestagskandidaten zelebriert. Damals gewann die Wilhelmsruher Genossin Leonie Gebers, der vom Vorstand favorisierte Klaus Mindrup aus Prenzlauer Berg wurde abgeschlagen Zweiter. Doch nur eine Woche später war Gebers aus dem Rennen – die Delegiertenkonferenz, die laut Parteistatut das letzte Wort hat, setzte sich über den eindeutigen Willen der Basis hinweg und hob Mindrup auf den Schild.
Dies sorgte für heftige Auseinandersetzuungen unter den Pankower Genossen, erst recht, nachdem Mindrup bei den Wählern mit Pauken und Trompeten durchfiel und das schlechteste Pankower SPD-Wahlergebnis aller Zeiten einfuhr.
Diesmal soll nun alles anders werden.
Eine Vollversammlung wird darüber entscheiden, wer den Vorsitz in der Pankower SPD übernimmt. Sowohl der amtierende Vorsitzende Alexander Götz, als auch seine Herausforderin Clara West haben erklärt, dass sie das Votum der Mitglieder akzeptieren.
Gleiches gilt für jene, die sich sich um einen Sitz im Geschäftsführenden Kreisvorstandes bewerben. Die Vollversammlung findet am 5. April statt. Im unmittelbaren Anschluss daran tagt die Kreisdelegiertenkonferenz. Abgemacht ist, dass sich nur die Sieger der Mitgliederabstimmung den Delegierten zur Wahl stellen.







Gudrun Kundri Wollnik via Facebook
Feb. 22. 2014
Viel Glück für Frau West – die SPD braucht starke Frauen!