Protest gegen Abschiebungen

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Rund siebzig Menschen versammelten sich am Mittwoch vor dem Pankower Rathaus, um gegen die Abschiebung von Roma-Familien in die Balkan-Staaten zu protestieren.
 
001Der Protest richtete sich gegen Planungen der Bundesre-
gierung, Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zu sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ zu erklären. Damit würden Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland flüchten, kein Anrecht mehr auf eine eine individuelle Anhörung haben.
Die Organistoren der Kundgebung von der Initiative „Pankow hilft“ verwiesen auf die Einschätzung des Hilfsvereins PRO ASYL, nach der diese geplante gesetzliche Unbedenklichkeit-
serklärung mit der Realität der Betroffenen nichts zu tun habe.

002Roma gehörten zur am stärksten diskriminierten Minderheit Europas, die aufgrund ihrer existenzbedrohenden Ausgrenzung in ihren Herkunftsländern zu uns fliehen.

Unmittelbarer Anlass für die Pankower Protestkundgebung, auf der sich auch der bündnisgrüne Politiker Daniel Gollasch und die Abgeordnete Elke Breitenbach (Patei DIE LINKE) gegen die Rückführung von Roma in die Balkan-Staaten aussprachen, war die Abschiebung von Roma Familien, die im Flüchtlingsheim Mühlenstraße ihre Unterkunft hatten.

 

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