Bürokollektiv in der Tresorfabrik

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Bei der Pankower CDU ist alles anders.

Während bei anderen Parteien jeder Abgeordnete sein eigenes Bürgerbüro eröffnet, haben die Pankower Christdemokraten Dirk Stettner (Weißensee), Gottfried Ludewig (Pankow-Nord) und Stephan Lenz Prenzlauer Berg) ein Büro-Kollektiv gegründet.
Sie zogen auch nicht – wie die politische Konkurrenz – in ein ebenerdiges Ladenlokal, sondern in die vierte Etage eines Hinterhofgebäudes in der Rykestraße 2. Das beherbergte einst die 1882 gegründete Tresorfabrik R. Musehold.

Tresorarbeiter müssen einst kräftige Gesellen gewesen sein. Die Stufen jedenfalls stellen eine sportliche Herausforderung dar. Dafür erscheint einem das Treppenhaus, als wäre es zu Zeiten von Museholds Firmengründung das letzte Mal renoviert worden. Das ist natürlich so gewollt.

Im Eingangsbereich des Büros dominiert die Farbe… Rot.
Das war eine Idee der Bürogestalterfirma Boeker (die das CDU-Büro entwarf), ebenso wie die grünlichen Ohrensessel, die – zusammengeschoben – die Weite des Raumes vergessen lassen und Nähe in einem persönlichen Gespräch erzeugen sollen.

Die Einweihungsparty am Dienstag war ebenso fröhlich wie feucht. Nach mehreren Tagen Sommerwetter schüttete es ausdauernd, so dass sich die Gäste eng an eng unter den (Sonnen-)Schirmen drängten. Was zeigt: Um Nähe zu erzeugen, bedarf es nicht zwingend grüner Ohrensessel.

 

haus

treppe

rot

ohrensessel

stettner

schirme von oben

schirm

sen

stehbier

heilsarmee

brezel

bart

bahr

dachentwässerung

bahr Brenn
 
Musehold

 

 

2 Responses to “Bürokollektiv in der Tresorfabrik”

  1. Paula

    Mai 29. 2014

    So sehen also CDU Wähler aus.

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  2. Roy Musehold

    Mrz 16. 2016

    Mein Großvater würde sich im Grabe umdrehen wenn der wüsste wer sich jetzt in seiner ehemaligen Fabrik breit gemacht hat

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