Stille Straße: Ein Tausendstel ist eingespielt

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Als im August vergangenen Jahres die Berliner Lottostiftung wider Erwarten kein Geld für die Sanierung der einst heiß umkämpften Seniorenfreizeitstätte Stille Straße 10 lockermachte, war die Ratlosigkeit groß. Woher die rund 800.000 Euro nehmen, die für die behindertengerechte Sanierung sowie die Modernisierung des Brandschutzes und des Heizungssystems benötigt werden, damit das Haus – in dem die Senioren auch gegenwärtig ein volles Programm fahren – einen für die nötige Betriebsgenehmigung erforderlichen Standard erhält?
„Als ich von der Ablehnung der Lottostiftung erfuhr, hatte ich damals in einem rbb-Interview gesagt ‚dann werden wir eben Spenden sammeln und Solidaritätskonzerte veranstalten“‚, erzählte Eveline Lämmer vom Förderverein Stille Straße. Allerdings sei das eher eine Spotanreaktion gewesen, ohne irgendwelche konkreten Pläne im Hinterkopf.

Doch unmittelbar nach der Ausstrahlung des Interviews meldeten sich Künstler beim Verein, um ihre Mitwirkung anzubieten. So kam das nun das erste Unterstützungskonzert in der Pfarrkirche auf dem Pankower Anger zustande.
Mit dabei waren die Rockgruppe Pocketmind, Liedermacher Frank Viehweg, Nouvelle Orange (Percussion), der Dichter Henry Martin Klemt, die Swing Big Band Super One Eleven, Südpark und der Schauspieler Jörg-Peter Malke.
Bei der vierstündigen Veranstaltung kamen 868,07 Euro zusammen. Das ist zwar erstmal nur gut ein Tausendstel der benötigten Summe, doch die nächste Veranstaltung ist bereits in Planung. Und wer zwischen den Konzerten finaziell etwas für den Erhalt der im Wortsinne bekanntesten Seniorenbegegnungsstätte beitragen will, hat hier==> die gelegenheit dazu.

 

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