Öffentliche Planungswerkstatt für „Dreiecksplatz“

Dreiecksplatz

 

Als im Dezember vergangenen Jahres auf einer Anwohnerversammlung die Planung des Bezirksamtes zum „Dreiecksplatz“ an der Krügerstraße auf der Tagesordnung stand, stießen die Vorstellungen des Bezirksamtes auf einhellige Ablehnung. Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner versprach damals, eine Umfrage zu veranstalten, um deren Ergebnisse in die Planung mit einzubeziehen.

Im April sollte die Umgestaltung des Platzes dann im BVV-Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung behandelt werden, doch auf Bitte des Stadtrates wurde der Punkt kurzfristig gestrichen. Der Grund: das Bezirksamt hatte von der Senatsverwaltung den Hinweis bekommen, dass eine Werkstattveranstaltung mit den Anrainern der Sache sicher dienlich sein könnte.

Am kommenden Dienstag ist es nun soweit.

Der Bezirksstadtrat, das Straßen- und Grünflächenamt und der Fachbereich Stadterneuerung des Bezirksamtes Pankow sowie die S.T.E.R.N. GmbH laden am 16. Juni 2015 von 18 – 21 Uhr Anwohner und Interessierte zu einer Planungswerkstatt ein. Ort der Veranstaltung ist die Aula der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in der Gudvanger Straße 16 -20.

 

„In der Planungswerkstatt wollen wir gemeinsam mit den Anwohnern in einen Arbeitsprozess einsteigen. Es soll herausgefunden werden, welche Maßnahmen zusätzlich zu den geplanten Erneuerungs- und Sicherheitsmaßnahmen Akzeptanz finden und ob die Aufenthaltsqualität und Nutzbarkeit der Krügerstraße für Fußgänger und Radfahrer erhöht und/oder eine Neugestaltung der Platzfläche angestrebt werden soll.

Im Vorfeld der Veranstaltung wird hierzu durch Mitarbeiter des beauftragten Büros ‚Gruppe F‘ im Zuge von Bürgersteiggesprächen ein erstes Stimmungsbild eingeholt. Ich bin daher sehr gespannt, welche Anregungen von den Anwohnern, Passanten und zukünftigen Nutzern des Straßenraums eingebracht werden“, wird Jens-Holger Kirchner, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in der Pressemeldung des Bezirksamtes zitiert.
 

Was bei jenen „Bürgersteiggesprächen“ herauskommen wird, ist noch offen.
 
Welche Vorstellungen die zwischenzeitlich gebildete „Bürgerinitiative Dreiecksplatz“ von der Gestaltung ihres Wohnumfeldes hat, ist im Bild oben zu sehen.

 



Kommentar zu “Öffentliche Planungswerkstatt für „Dreiecksplatz“”

  1. Lasst die Bewohner entscheiden. Man weiß doch schon jetzt, wer seine Klauen noch mehr ausbreiten möchte….und warum. Gruselig. Lasst doch bitte dieses schläfrige Plätzchen so wie es ist. Wie brauchen keine weiteren Spielplätze…davon gibt es genug. Siehe Humannplatz. Hier geht es um Gentrifizierung….Stück für Stück. Die Gegend ist wunderbar, einer der letzten Orte in Prenzlauer Berg. Wir haben genug Platz genau in dieser Region für Kinder. Wunderbare grüne Hinterhöfe. Also zieht Eure Krallen ein und fahrt sie woanders aus. …Zieht aufs Dorf und errichtet dort ne Spielstraße…wir sind zufrieden hier…wenn es Euch nicht passt geht doch! Und zudem ne Million rausschleudern ist auch bedenkenswert…

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