Auch bei der gestern (Montag) in Blankenburg stattgefundenen NPD-Kundgebung, die sich diesmal gegen Sinti und Roma richtete, war die zustimmende Resonanz gleich Null. Die Prenzlberger Stimme zählte ganze vierzehn Personen, die allesamt dem Veranstalter zuzurechnen waren – inclusive der „Parteifreunde“ aus Berliner Nachbarbezirken.
Trotz der kurzfristigen Bekanntgabe der Hetzkundgebung fanden sich zeitgleich mehr als sechzig Personen zu einer Gegenveranstaltung ein.
Noch deutlicher war das Ergebnis bei der von einer Gruppierung namens „Wir für Berlin – wir für Deutschland“ angemeldeten fremdenfeindlichen Demonstration, an der laut Veranstalter fünfzig Personen teilnehmen sollten.
Hier erschien nicht ein einziger Demonstrant.
Die Polizeibeamten, die den Demonstrationszug vom Alexanderplatz hin zum Velodrom am S-Bahnhof Landsberger Allee begleiten sollten, warteten vergebens.





