Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner hat am Donnerstag Abend angekündigt, heute (Freitag) für das Haus Kopenhagener Straße 46 einen vollständigen Baustopp zu verhängen.
Das im Besitz der Christmann-Gruppe befindliche Haus steht seit über eineinhalb Jahren als Beispiel für Vermieterschikanen im Fokus der Medien. Letzter Höhepunkt war der Verschluss einer Schornsteinöffnung, der der Familie von Sven Fischer – die letzten Mieters des Hauses – fast das Leben gekostet hätte: Die Abgase des Gasheizung konnten nicht mehr abziehen und breiteten sich in der Wohnung aus. Nur durch einen Zufall wurde der Kaminverschluss entdeckt. Fischer sieht nach all den Schikanen darin einen Mordanschlag des Hauseigentümers und hat eine entsprechende Strafanzeige gestellt.
Am Rande einer Veranstaltung zu Bauarbeiten im Mauerpark hatte Sven Fischer Bezirksstadtrat Kirchner auf eine offenbar schon zuvor gemachte Zusage zu einem umfassenden Baustopp angesprochen. Kirchner erklärte daraufhin, dass er sich “gleich morgen” (also am heutigen Freitag) mit der Bauaufsicht des Bezirkes zusammensetzen werde, mit dem Ziel einen den sofortigen Baustopp zu veranlassen.





Jörn Wegner via Facebook
Sep. 11. 2015
Bei Kirchner braucht es also erst einen Mordversuch.
Sascha Bensing via Facebook
Sep. 11. 2015
Kann ich nicht öffnen !!!
Prenzlberger Stimme via Facebook
Sep. 11. 2015
Danke für den Hinweis – da war irgendwie der Wurm drin. Geht wieder
heiner funken
Sep. 11. 2015
NA NUN ABER! jetzt muß der pankower baustadtrat liefern.
vor 50 leuten kündigte kirchner an, daß er den gesamtbaustopp für die kopenhagener str. 46. heute verhängen werde.
mal sehen ob er als tiger losgesprungen und als bettvorleger gelandet ist,
oder ob er nun mehr im stande ist seine behörde, in sachen kop.46 in die spur zu bringen
und somit die menschen/- mieterrechte, als auch die geltenden baubestimmungen auf dieser schand- baustelle durchsetzen kann !?
viel glück und viel kraft für die letzten verbliebenen bewohner dieses hauses. die familie fischer/ ahlers sitzt inzwischen ohne wasser, zum teil ohne strom und mit durchbrochenen wänden/ decken und ohne heizung da. grund genung für einen baustopp ist also vorhanden. kichner bitte liefern!
heiner funken
Sep. 11. 2015
KIRCHNER GIBT DEN BETTVORLEGER!
zwischen gestern abend und heute morgen scheint der mut und die tatkraft mächtig geschrumpft zu sein, beim pankower baustadtrat kirchner!.
bislang gibt es keinen baustopp und auch keine instandsetzung der schäden und des mangels in der wohnung der familie fischer/ ahlers.
die familie geht ohne wasser, strom und heizung ins wochenende.
stadtrat kirchner möchte bis montag 12:00 uhr noch andere möglichkeiten prüfen lassen. welche möglichkeiten will er prüfen lassen? telepathie? beten? hand auflegen?
wir werden es sicher erfahren. vielleicht ermannt er sich ja doch noch, strafft den rücken und ist endlich der tatkräftige, geradliniger politiker, den er seit zeiten in den medien darstellt!
wersglaubtwirdseelig
Sep. 11. 2015
So ein Blödsinn.
Die Familie Ahlers / Fischer hat natürlich Wasser, Strom und Heizung.
Würden sie das allerdings zugeben, würde sich die Presse ja nicht für ihre Zwecke instrumentalisieren lassen. Wie dämlich ist hier eigentlich jeder, dass er alles glaubt was hier zwei Parteien von sich geben? Besser mal beide Seiten betrachten.
heiner funken
Sep. 13. 2015
werter @ wersglaubtwirdselig!
herzlichen dank für ihren kommentar. inhaltlich ist dieser kommentar zwar komplette grütze, weil er in der sache, wie sie ja wissen, insgesamt unwahr ist, aber dennoch birgt er für die betroffenen, als auch für dieses medium und seine leser, den vorteil, daß wir nun wissen, daß die christmänner und ihre claqueure die berichterstattung in den internetzeitungen und anderen medien sehr wohl verfolgen und auf die wenig schmeichelhafte berichterstattung hektisch und dünnhäutig reagieren.
berichten sie den christmännern doch bitte folgendes, es gibt ein sehr wirkungsvolles mittel um einer so negativen und vernichtenden presse aus dem weg zu gehen: agieren sie fair und nicht menschen verachtend, halten sie die gesetze ein und drangsalieren sie nicht die menschen in den häusern, die sie gekauft haben.
schönen tag noch!
Jörn Wegner via Facebook
Sep. 13. 2015
Aus eigener Erfahrung weiß ich: Der Appell ist fruchtlos. Das sind gewissenlose Typen, das Übelste vom Übelsten. In meinem Haus haben sie eine demente alte Frau immer wieder vor Gericht gezerrt, die gar nicht wusste, worum es bei der Duldungsklage eigentlich geht.