Parkraumbewirtschaftung in der Wohnstadt Carl Legien in Sicht


 

Die Parkraumbewirtschaftung in der Wohnstadt Carl Legien wird kommen.

Auf der Sitzung des BVV-Verkehrsausschusses wurde am Dienstag die Machbarkeitsstudie zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung für das Karree zwischen der Greifswalder Straße, der Ostseestraße, der Prenzlauer Allee und der Ringbahn vorgestellt.

Die Studie des Planungsbüros LK Argus kam zu dem Schluss, dass eine Einführung des kostenpflichtigen Parkens im Carl-Legien-Viertel gerechtfertigt sei.
Auf fast allen der 2.361 öffentlichen Stellplätzen des Viertel sei eine Parkplatzauslastung von über 90 Prozent zu verzeichnen – an einigen Stellen werde sogar eine Auslastung von 100 Prozent erreicht.
Der Anteil der nicht dem Wohngebiet zuzurechnenden parkenden Fahrzeuge liegt zeitweise bei mehr als 25 Prozent.
Allerdings, so die Gutachter, nehme der Anteil der „Fremdfahrzeuge“ schon ab 17 Uhr rapide ab, so dass ein kostenpflichtiges Parken bis 24 Uhr – wie es in den bisher eingerichteten Parkzonen üblich ist – nicht vonnöten sei.
Seitens des Bezirksamtes, wurde angeregt, die Überwachung bis 20 Uhr aufrecht zu erhalten und die 20-Uhr-Grenze auch in Teilen anderen, nicht so stark frequentierten Teilen bereits bestehender Bewirtschaftungszonen – etwa der Grünen Stadt – einzuführen.

Nicht schlüssig war man sich im Verkehrsausschuss darüber, ob die Ostseestraße selbst auch in die Parkraumbewirtschaftung mit einbezogen werden soll.

Eine endgültige Entscheidung will der Pankower Verkehrsausschuss auf eine seiner nächsten Sitzungen fällen, ´so dass die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Carl-Legien-Viertel noch in diesem Jahr von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen werden kann

 

 



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