Die Ablehnung der Pläne von Senat, Bezirksamt Mitte und Bau-Tycoon Klaus Groth geht durch alle Altersstufen: Rund 150 Personen – vor allem aus aus dem Brunnenviertel und aus Prenzlauer Berg – waren auf der Weddinger Seite des Gleimtunnels zusammengekommen, um ihren Unwillen über die geplante Bebauung des Geländes nördlich des Gleimtunnels Ausdruck zu verleihen.
Vorgetragen wurde der Protest auch in türkischer und spanischer Sprache.
Ebenfalls mit dabei war Pächter aus der Schmargendorfer „Kleingartenanlage Oeynhausen“. Auch dort hatte die Groth-Gruppe Grundstücke erworben, um das Gelände zu bebauen.
Nachdem die Bezirksverwaltung und BVV zumindest einer Teilbebauung des Gartenlandes zustimmten, organisierten die Kleingärtner einen Einwohnerantrag. Mit Erfolg: Die Mehrheit der Bezirksverordneten stimmte dem Antrag, den Bebaungsbeschluss vorerst aufzuheben, zu. Mittlerweile haben die „Oeynhausener“ ein Bürgerbegehren gestartet, mit dem die dauerhafte Sicherung der Kleingartenanlage erreicht werden soll.
Auch die „Mauerpark-Allianz“ – ein lockeres Bündnis engagierter Bürger aus Wedding und Prenzlauer Berg – die die Protastveranstaltung organisiert hatte, will nun einen Bürgerantrag initiieren, über den die Bezirksverordnetenversammlung von Mitte dann zu befinden hätte.
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